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THM-Präsident Prof. Matthias Willems und Gunthard Sommer, Vorstandsvorsitzender der Ludwig-Schunk-Stiftung (hinten, v. l.), ehren die Preisträger (vorne, v. l.) Peter Abt, Christoph Roß, Selina Hofmann, Bent Leudesdorff, Martha Willmot und Vanessa Dern.

Ein Zeichen gesetzt

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Wetteraukreis (pm). Sechs Nachwuchskräfte mit akademischen Qualifikationen haben den Ludwig-Schunk-Preis erhalten. Drei jungen Frauen und Männern wurden die Auszeichnungen für ihre herausragenden Studienleistungen an der Technischen Hochschule Mittelhessen (THM) und für ihr gemeinnütziges Engagement verliehen. Im Rahmen einer Feierstunde am Sitz der Unternehmensgruppe in Heuchelheim konnten sie die mit jeweils 1000 Euro verbundene Urkunde entgegennehmen.

Die Preise gingen an Peter Abt aus Frankfurt (Bachelor Elektrotechnik), Vanessa Dern aus Wetzlar (Bachelor Betriebswirtschaft), Selina Hofmann aus Wölfersheim (Master Wirtschaftsingenieurwesen), Bent Leudesdorff aus Offenbach (Master Maschinenbau Mechatronik), Christoph Roß aus Gießen (Master Elektro- und Informationstechnik) und Martha Willmot aus Linden (Master Maschinenbau und Energiesysteme). Einige der Gewinner sind bereits berufstätig, andere qualifizieren sich akademisch weiter.

Seit Jahren enge Kooperation

THM-Präsident Prof. Matthias Willems verband seine Anerkennung der Leistungen mit dem Ausdruck der Freude über die Zusammenkunft: »Ich finde es beispielhaft, mit welcher Lernbereitschaft Sie studiert haben, um Ihre Ziele zu erreichen, und welches Engagement Sie darüber hinaus bei Ihrem gemeinnützigen Handeln gezeigt haben. Aber ich freue mich heute und hier mit Ihnen auch darüber, dass wir an einem Punkt der Pandemie angelangt sind, wo es wieder möglich ist, eine Preisverleihung im realen Beisammensein zu erleben.«

Gunthard Sommer, Vorstandsvorsitzender der Ludwig-Schunk-Stiftung, betonte den hohen Stellenwert des ehrenamtlichen Engagements. »Der Ludwig-Schunk-Preis setzt ein Zeichen, dass Leistungsbereitschaft, hervorragende Abschlüsse und ehrenamtliches Engagement nicht nur vereinbar sind, sondern auch belohnt werden«, sagte er. Der Preis würdige symbolisch die vielfältigen erfolgreichen Kooperationen zwischen THM und Schunk.

Gewidmet ist der Preis Firmengründer Ludwig Schunk, aus dessen Betrieb sich die Schunk Group als international tätiger Technologiekonzern mit 9000 Beschäftigten in 29 Ländern entwickelt hat.

Schunk und die THM verbindet eine langjährige Zusammenarbeit in Lehre, Forschung und Entwicklung. Studentinnen und Studenten der Hochschule absolvieren dort Praktika oder befassen sich in ihren Abschlussarbeiten mit betrieblichen Themen. Das Unternehmen engagiert sich seit vielen Jahren beim dualen Studium plus. Die Ludwig-Schunk-Stiftung gehört auch zu den Sponsoren der Deutschlandstipendien an der THM.

Um den Ludwig-Schunk-Preis können sich die jahrgangsbesten Absolventen der Gießener und Friedberger Fachbereiche bewerben, die Studienprogramme in den Fachrichtungen Elektrotechnik, Maschinenbau, Wirtschaftsingenieurwesen und Betriebswirtschaft anbieten. Eine Jury, die mit Vertretern der Stiftung und Mitgliedern der Hochschule besetzt ist, entscheidet über die Vergabe.

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