Rigobert Oberländer-Simanavicius wechselt in den Ruhestand. FOTO: FELIX REINBOLD/HESSEN FORST
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Rigobert Oberländer-Simanavicius wechselt in den Ruhestand. FOTO: FELIX REINBOLD/HESSEN FORST

Ehemals jüngster Forstamtsleiter im Ruhestand

  • vonred Redaktion
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Wetteraukreis(pm). Mit Abteilungsdirektor Rigobert Oberländer-Simanavicius wechselt ein forstliches Urgestein mit Beginn des neuen Jahres in den Ruhestand "In meinem neuen Lebensabschnitt wird keine Langeweile aufkommen. Ich werde mich lokalpolitisch engagieren, und meine Begeisterung für das Motorradfahren oder den Fußballsport - besonders der Eintracht - sorgt für ausreichend Freude, Erfüllung und Abwechslung", sagt der gebürtige Hanauer.

Er begann seinen Berufsweg im Oktober 1984 als stellvertretender Forstamtsleiter in Seeheim-Jugenheim. Als jüngster Forstamtsleiter Hessens wechselte er 1986 nach Nid- derau und von dort nach Bad Nauheim und Nidda. Im Juli 2006 folgte er dem Ruf des Regierungspräsidiums Darmstadt und leitete dort "erfolgreich das Dezernat Forsten in der Abteilung Ländlicher Raum, Forsten, Naturschutz und Verbraucherschutz", so Hessen Forst in einer Laudatio.

2010 kehrte er als Regionalleiter Mitte zu Hessen Forst zurück. Ende 2018 wurde Oberländer-Simanavicius eine Schlüsselfunktion bei der Landesforstbehörde übertragen: die Leitung der Abteilung Personal und Finanzen. Oberländer-Simanavicius setzte sich dabei für eine Anpassung des Personalkonzeptes und eine hohe Arbeitgeberattraktivität von Hessen Forst ein.

"Rigobert Oberländer-Simanavicius war in fast 40 Jahren forstlichen Wirkens stets präsent - mit Erfahrung, Überzeugungskraft und seiner ganz besonderen "hanau-hessischen" Note", lobte Hessen-Forst-Leiter Michael Gerst anlässlich der Verabschiedung. "Fördernd und auch fordernd, aber immer mit Einfühlungsvermögen gegenüber den ihm anvertrauten Menschen, hat er den Landesbetrieb und seine Veränderungsprozesse prägend mitgestaltet. Für alle, die eng mit ihm zusammenarbeiten durften, war es eine Freude."

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