Ortstermin am Rosbacher Schwimmbad (v. l.): Mustafa Yasar (Bademeister), Paolo Orlandi (Kioskbetreiber), Beate Roth, Betina Quägber-Zehe (beide Grüne Rosbach), Wolfgang Brück, Werner Dittrich (beide Verein Rettungsschwimmer), Lotte Zessin (BUND Rosbach), Rosbachs Bürgermeister Steffen Maar, Moritz Himmelreich und Michaela Colletti (Grüne Rosbach). FOTO: PM
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Ortstermin am Rosbacher Schwimmbad (v. l.): Mustafa Yasar (Bademeister), Paolo Orlandi (Kioskbetreiber), Beate Roth, Betina Quägber-Zehe (beide Grüne Rosbach), Wolfgang Brück, Werner Dittrich (beide Verein Rettungsschwimmer), Lotte Zessin (BUND Rosbach), Rosbachs Bürgermeister Steffen Maar, Moritz Himmelreich und Michaela Colletti (Grüne Rosbach). FOTO: PM

"Edelstahl auf lange Sicht wirtschaftlicher"

  • vonred Redaktion
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Friedberg/Rosbach(pm). Das Ockstädter Quellwasserschwimmbad war Mitte August gemeinsames Ziel der Friedberger und Rosbacher Grünen. Dieser Tage setzten sie ihren Dialog vor dem Rodheimer Schwimmbad fort. Der Grund: "Diese grüne Oase mitten im schönen Rodheim sorgte kürzlich für Debatten in der Rosbacher Stadtverordnetenversammlung. Und dabei ging es um viel Geld", heißt es in einer Pressemitteilung der Grünen. Dabei ging es um die vom Land Hessen für den Umbau des Bades in Aussicht gestellten Fördermittel. Ein fristgebundener Zuschussantrag für das Förderprogramm SWIM sollte eine Kostenübernahme in Höhe von 30 Prozent der Kosten sichern.

Neben der von einer Partei forcierten Idee eines kompletten Neubaus an anderer Stelle, wurde heftig über die kostengünstigere Variante eines Folienbeckens diskutiert. Die Rosbacher Grünen unterstrichen noch einmal ihre Forderung nach einem Edelstahlbecken: "Die in der Anschaffung teurere Variante ist auf lange Sicht wirtschaftlicher. Edelstahl hält im Schnitt dreimal so lange wie die Folie. Während die Folie teuer entsorgt werden muss und die künftigen Kosten dafür heute nur geschätzt werden können, ist Edelstahl zudem recyclingfähig", erläuterte Michaela Colletti, Vorstandssprecherin der Rosbacher Grünen. Die Fraktion teile außerdem die Meinung des Fördervereins Rettungsschwimmer: "Barrierefrei, nachhaltig, frei von Weichmachern und umweltfreundlich", laute das Credo des Vereins, der sich auch finanziell an der Ausgestaltung des modernisierten Schwimmbads beteiligen wollen.

Die Grünen dankten den Ehrenamtlichen des Fördervereins für ihr Engagement und wünschten, dass noch viele Bürgerinnen und Bürger aus Rosbach und Rodheim diesem Beispiel folgen und den Verein tatkräftig unterstützen, sagte die Schatzmeisterin des Rosbacher Ortsverbands, Beate Roth.

Das mit öffentlichen Verkehrsmitteln gut erreichbare Bad sei viel mehr als eine reine Sportanlage. In diesem Jahr seien viele Menschen dem Rat gefolgt, ihren Urlaub zu Hause zu verbringen. "Dank der leckeren Speisen von Paolo, dem Kioskbetreiber, kam bei strahlend blauem Himmel in Rodheim durchaus Ferienstimmung auf. Auch das Hygienekonzept der Stadt Rosbach funktionierte hervorragend. Und an einigen Tagen war das Schwimmbad voll ausgebucht", freuten sich die Grünen.

Neben den Sport- und Freizeiteinrichtungen brauche eine lebendige Stadt auch ein gutes Einkaufs- und Gastronomieangebot vor Ort. Viele lokale Händler und Gaststätten habe die Corona-Krise hart getroffen. "Unsere Stadtverwaltung hat sich im Frühjahr mit diversen Initiativen aktiv für die Gewerbetreibenden eingesetzt. Darüber haben wir uns sehr gefreut. Hier gilt es immer wieder darauf hinzuweisen, dass wir vor Ort einkaufen müssen, wenn wir das Überleben der Geschäfte sichern wollen", erklärte die Fraktionsvorsitzende Betina Quägber-Zehe.

Am kommenden Samstag, 19. September, zwischen 10 und 12 Uhr setzen die Friedberger und Rosbacher Grünen den Bürgerdialog vor dem Bioladen "Regenbogen" in Friedberg fort.

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