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Nicole Hartmann, Dennis Friesel und Andreas Arnold (r.) wollen den Kindern aus osteuropäischen Heimen zu Weihnachten eine Freude bereiten.

"Projekt 200Plus"

Drei Wetterauer sammeln wieder Weihnachtspäckchen für Kinder

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Seit dem Jahr 2016 setzt sich die private Sachspendeninitiative "Projekt200Plus" für soziale Zwecke ein. Diesen Herbst unterstützen sie zum vierten Mal in Folge die Stiftung Kinderzukunft aus Gründau.

Vom 1. bis zum 30. November sammeln Nicole Hartmann, Dennis Friesel und Andreas Arnold Weihnachtsgeschenke für Kinder in Not. Mitmachen kann jeder.

Vor drei Jahren hatten der Wölfersheimer Dennis Friesel und der damalige Friedberger Christian Kässmayer die Idee, gemeinsam die Aktion "Weihnachtspäckchen für Kinder in Not" zu unterstützen, die Friesel schon von seinem ehemaligen Arbeitgeber kannte. "Es ist da so einfach, Gutes zu tun!", sagt er. Wer mitmacht, kauft Geschenke für Kinder und Jugendliche ein - Spielsachen, aber auch Schulmaterial und Hygieneartikel -, verpackt sie in einen Schuhkarton und schlägt den in weihnachtliches Geschenkpapier ein.

Garage reicht nicht mehr aus

Inzwischen ist das Projekt gereift. Kässmayer unterstützt nach seinem Wegzug nur noch aus der Ferne, dafür ist die Bad Nauheimerin Nicole Hartmann im Team, das sich inzwischen mit Logo und einheitlichen Poloshirts präsentiert. "Wir sind ein tolles Team", schwärmt Andreas Arnold.

Zwei jährliche Spendenaktionen stemmt die Gruppe, und dabei kommen regelmäßig weit über 200 Päckchen zusammen. Gut 1200 Spenden waren es im vergangenen Jahr. Schon zuvor habe die Sammlung beinahe die Kapazität in Friesels Garage gesprengt. Hartmann, die sich unter anderem um die Kommunikation mit den zahlreichen Abgabestellen in der ganzen Wetterau kümmert, berichtet, dass sich dafür eine Lösung gefunden habe. "Wir sind so froh, dass der Ticketshop aus Friedberg auf uns zugekommen ist und uns Lagerraum angeboten hat." Der Umbenennung in "Projekt2000Plus" steht wohl nichts mehr im Wege.

Die Gruppe hat mehrere Sammelstellen organisiert. In Bad Nauheim kann man Päckchen beim "Kurstadtkind", in Steinfurth bei der "Zettelstube" abgeben. In Friedberg ist es der Ticketshop, in Büdingen die "Brauch-bar" und Butzbach die Buchhandlung Bindernagel.

Sammelstellen für die Päckchen gibt es auch in Friedrichsdorf beim Reisedienst Sack (Frau Jäger, auch Rosbach), in Florstadt bei der Shell-Tankstelle Slabsche und in Wölfersheim bei der Gemeindeverwaltung. In Karben, Kirchgöns und Nidda stehen Privatleute zur Verfügung, deren Kontakt das Team per E-Mail-Anfrage an info@projekt200plus.de vermittelt.

Informieren kann sich auf der Homepage www.projekt200plus.de Dort befinden sich auch Label zum Download, die - mit Infos über Alter und Geschlecht der potentiellen Empfänger versehen - auf den Päckchen aufgebracht werden müssen. Auf der Homepage befindet sich zudem ein Video des Teams, das fleißig in den sozialen Netzwerken geteilt werden darf.

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