Diakonie betreut 177 Menschen

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Wetteraukreis (pm). »Es war ein schwieriges Jahr für die gemeinnützige Diakonie Dienstleistungen Wetterau GmbH (DDLW, Anm. d. Red.)«, sagt die Verwaltungsverantwortliche Birgit Hofmann zum Jahresergebnis 2020.

»Dennoch konnten wir die Zahl der betreuten Menschen im Vergleich zum Vorjahr konstant halten. Wir beschäftigen weiterhin über 50 Menschen, davon im Durchschnitt über zwei Drittel Ehrenamtliche und rund ein Drittel Tarifangestellte. Wir hoffen nun, dass wir die Ertragseinbußen mit Spenden mindern können«, sagt sie. Im vergangenen Jahren wurden durch die Alltags- und Demenzbegleitung der Diakonie 177 ältere und pflegebedürftige Menschen betreut.

Nadine Jordan (Nidda) als Einsatzleiterin und ihre Stellvertreterinnen Edeltraud Klünder (Büdingen) und Bärbel Fabian-Dingerdissen (Friedberg/Butzbach) betreuen die Mitarbeitenden in drei Regional-Teams. Sie sind gleichzeitig Ansprechpersonen für Kunden, Angehörige oder rechtliche Betreungspersonen.

Unter Beachtung der Corona-Regeln wurde im vergangenen Herbst von Mitarbeitenden der DDLW eine Fortbildung für Alltags- und Demenzbegleiter abgehalten. Entsprechende Kurse seien in diesem Jahr für die Zeit nach den Sommerferien geplant, ebenso wie die Fortbildung, die für die Mitarbeitenden neben regelmäßigen Teambesprechungen verpflichtend stattfinden.

Gerhard Wolf, Geschäftsführer der DDLW, wies zudem auf eine wichtige Steuerrechtsänderung hin: »Am 1. Januar 2021 wurden die steuerfreien Ehrenamtspauschalen für die gemeinnützige Arbeit in der Altenhilfe angepasst: Sie liegt nun bei 250 Euro monatlich und 3000 Euro im Jahr - eine Erhöhung von 25 Prozent. Wer nur stundenweise und nicht täglich tätig werden will, kann so sinnvoll eingesetzt werden. Die Ehrenamtspauschale mindert nicht die Rente«

Ehrenamtliche werden gesucht

Aufgrund von Wartelisten würden weitere Ehrenamtliche, aktuell zu 92 Prozent Frauen, gesucht, die in der Nähe ihres Wohnortes eingesetzt und eine Betreuung übernehmen würden. Die Kunden sind demnach zu über 75 Prozent mindestens 80 Jahre alt.

Informationen für Betroffene, Angehörige oder Interessierte gibt es bei Birgit Hofmann und Nadine Jordan unter Tel. 0 60 43/9 64 02 25 sowie unter info@diakonie-dienstleistungen.de.

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