Projekt der THM

Daten sammeln und Verkehr besser lenken

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"Strategiewechsel durch open-data-orientierte Lösungen" lautet der Titel eines Forschungsvorhabens zum Verkehrsmanagement in Ballungsgebieten. Projektkoordinator ist Prof. Jörg Pfister von der Technischen Hochschule Mittelhessen in Friedberg. "Wachsende Verkehrsmengen sind besonders in Großstädten und Ballungsräumen Ursache für Staus und zähfließenden Verkehr. Weitere Folgen sind Umweltbelastungen vor allem durch CO2, Feinstaub und Stickoxide. Die Kommunen versuchen, den Verkehr zu steuern, um die Beeinträchtigungen für Verkehrsteilnehmer und Anwohner möglichst gering zu halten", heißt es in einer Pressemitteilung der THM. "Oft fehlen hierfür eine verlässliche Datenbasis und ein Datenaustausch zwischen den verschiedenen Akteuren. In dem Projekt wollen die Partner die Voraussetzung schaffen, viele verschiedene Informationen zum Beispiel zur Verkehrslage, zu Ampelschaltungen, zu Umwelt- und meteorologischen Daten zusammenzuführen."

"Strategiewechsel durch open-data-orientierte Lösungen" lautet der Titel eines Forschungsvorhabens zum Verkehrsmanagement in Ballungsgebieten. Projektkoordinator ist Prof. Jörg Pfister von der Technischen Hochschule Mittelhessen in Friedberg. "Wachsende Verkehrsmengen sind besonders in Großstädten und Ballungsräumen Ursache für Staus und zähfließenden Verkehr. Weitere Folgen sind Umweltbelastungen vor allem durch CO2, Feinstaub und Stickoxide. Die Kommunen versuchen, den Verkehr zu steuern, um die Beeinträchtigungen für Verkehrsteilnehmer und Anwohner möglichst gering zu halten", heißt es in einer Pressemitteilung der THM. "Oft fehlen hierfür eine verlässliche Datenbasis und ein Datenaustausch zwischen den verschiedenen Akteuren. In dem Projekt wollen die Partner die Voraussetzung schaffen, viele verschiedene Informationen zum Beispiel zur Verkehrslage, zu Ampelschaltungen, zu Umwelt- und meteorologischen Daten zusammenzuführen."

Auf dieser Grundlage würden die Verkehrsteilnehmer Empfehlungen erhalten, wie sie sich in bestimmten Situationen verhalten sollten: zum Beispiel auf die Fahrt mit dem Auto verzichten, am nächsten P+R-Standort auf den öffentlichen Nahverkehr umsteigen oder eine andere Route wählen. Verbreitet würden die Alternativen über öffentliche Medien oder individuell per App. Außerdem wollen die Wissenschaftler untersuchen, welchen Einfluss ein Anreizsystem hat, das die Verkehrsteilnehmer honoriert, wenn sie einer Empfehlung folgen. Als Belohnung gebe es Bonuspunkte, die sie sammeln und in Prämien eintauschen könnten.

Verkehrsmanagement beim BVB

Die Projektverantwortlichen werden das Konzept beispielhaft in vier Pilotprojekten erproben. In Dortmund wollen sie das Verkehrsmanagement bei Spielen der Fußballbundesliga verbessern. In Frankfurt soll auf einer Haupteinfallstraße der Verkehr nach Umweltgesichtspunkten – der Stickoxid- und Feinstaubkonzentration – gesteuert werden. Wie sich der Verkehr bei Sonderereignissen wie Baustellen, Veranstaltungen oder Störungen auf alternative Routen verlagern lässt, wird in Kassel untersucht. Und in der Rhein-Main-Region sollen ein Verkehrsinformationsdienst verbessert und die Wirkung von Anreizsystemen untersucht werden.

Mit der THM kooperieren die Bauhaus-Universität Weimar, die Städte Dortmund, Frankfurt und Kassel sowie die Region Frankfurt Rhein-Main. Weitere Partner sind Traffic Consultants (München), pwp-systems (Bad Camberg) und die Berliner Zeitmeilen AG. Die drei Unternehmen sind Spezialisten für Verkehrsinformation und -steuerung. Das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) fördert das Vorhaben im Rahmen der Forschungsinitiative "mFund" mit rund zwei Millionen Euro. Das Projekt läuft drei Jahre lang.

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