Darauf müssen Schüler in Quarantäne achten

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Friedberg (pm). »Aus aktuellem Anlass informieren wir Sie darüber, dass an unserer Schule kein bestätigter Corona-Fall vorliegt«, hat Nick Szymansky, Direktor der Friedberger Johann-Philipp-Reis-Schule, auf der Website der Schule geschrieben.

Bei der »14-tägigen häuslichen Absonderung« der von einer Südtirol-Freizeit zurückgekehrten 42 Schüler und fünf Lehrer handele es sich um eine reine Vorsichtsmaßnahme. Von ihnen sei niemand mit dem Coronavirus infiziert. Als der Bus auf dem JPRS-Gelände in Friedberg eintraf, mussten die Eltern den Vertretern des Gesundheitsamtes den Vortritt lassen.

Amtsarzt Dr. Reinhold Merbs zeigte sich zufrieden mit dem Ablauf: »Die Reaktionen von Eltern und Schülern waren von Verständnis und Zustimmung geprägt. Das ist auch die Erfahrung, die wir in unzähligen Telefonaten mit besorgten Bürgerinnen und Bürgern sowie Unternehmen gemacht haben.« Das Gesundheitsamt halte weiter regelmäßig Kontakt mit den Schülern, die alle laut Angaben des Wetteraukreises vom Donnerstag nach wie vor wohlauf seien.

Merbs vom Wetteraukreis hatte den aus Südtirol zurückgekommenen Schülern und Lehrern das weitere Vorgehen erläutert. Demnach solle man, wenn man sich in häuslicher Absonderung befinde, vor allem den Kontakt zu anderen Menschen vermeiden. »Gehen Sie an die frische Luft, aber halten Sie sich dabei von anderen Menschen fern.« Was die anderen Familienmitglieder betreffe, so gingen diese - solange keine typischen Symptome aufträten - am Montag ganz normal zur Arbeit.

Die Benutzung eines gemeinsamen Bades sei in Ordnung, Händehandtücher sollten nicht von mehreren Personen genutzt werden. Der Gebrauch von Desinfektionsmitteln sei nicht sinnvoll, regelmäßiges Händewaschen reiche. »Wenn Menschen mit chronischen Erkrankungen, insbesondere der Atmungsorgane oder mit reduzierten Abwehrkräften, mit im Haushalt leben, das gilt auch für die Großeltern, sollte konsequent ein Kontakt vermieden werden«, erklärte Amtsarzt Reinhold Merbs.

Das Gesundheitsamt habe die Daten der Eltern aufgenommen. Man werde sich regelmäßig mit ihnen in Verbindung setzen, um den Gesundheitszustand zu dokumentieren.

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