Fachbereichsleiter Dr. Reinhold Merbs (hintere Reihe, Zweiter von links) und Fachdienstleiter Jürgen Nickel (hintere Reihe, Erster von links) mit der Fachstelle Infektionsschutz und Hygiene des Wetteraukreises.	FOTO: PM
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Fachbereichsleiter Dr. Reinhold Merbs (hintere Reihe, Zweiter von links) und Fachdienstleiter Jürgen Nickel (hintere Reihe, Erster von links) mit der Fachstelle Infektionsschutz und Hygiene des Wetteraukreises. FOTO: PM

Dank für unermüdlichen Einsatz

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Wetteraukreis (pm). Als Dreh- und Angelpunkt für den Umgang mit der Corona-Pandemie standen insbesondere die Gesundheitsämter in den letzten Wochen im Fokus der Aufmerksamkeit. Erste Kreisbeigeordnete und Gesundheitsdezernentin Stephanie Becker-Bösch bedankte sich für das Engagement der Mitarbeiter des Wetterauer Gesundheitsamtes.

Die Corona-Krise hat dem Gesundheitsamt viel abverlangt. Täglich standen die Mitarbeiter vor großen Herausforderungen. Ob telefonische Betreuung, das Nachvollziehen von Infektionsketten oder das Ermitteln von Kontaktpersonen - von einem Tag auf den anderen mussten sämtliche Arbeitsabläufe neu koordiniert und angepasst werden.

Die ersten Wochen der Krise seien besonders intensiv gewesen, berichtet Dr. Reinhold Merbs, Fachbereichsleiter des Wetterauer Gesundheitsamtes. »Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mussten sehr belastungsfähig sein und sich teilweise schnell in neue Aufgabenfelder einarbeiten. Die Arbeitszeiten wurden auch auf das Wochenende ausgeweitet.«

Für Stephanie Becker-Bösch Grund, Lob und Anerkennung auszusprechen: »Durch den unermüdlichen Einsatz aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben wir es geschafft, die telefonische Erreichbarkeit und die hohe Anzahl an Anfragen in unserer Kreisverwaltung aufrechtzuerhalten. Egal ob für Schulen, Alten- und Pflegeheime oder Einzelpersonen - das Gesundheitsamt war Anlaufstelle Nummer eins. Nun ist es an der Zeit, allen meinen herzlichen Dank auszusprechen. Das gilt auch für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Fachbereichs Jugend und Soziales und des Fachdienstes Ordnungsrecht, die während des Lockdowns den Betrieb aufrechterhalten haben«, so Erste Kreisbeigeordnete und Sozial- und Gesundheitsdezernentin Stephanie Becker-Bösch.

Auf die Frage nach einer möglichen zweiten Welle der Pandemie und die Konsequenzen aus den vergangene Monaten antwortet Becker-Bösch: »Wann eine zweite Welle kommt, können wir nicht voraussagen. Es muss uns allen klar sein, dass wir aber nur die Anlaufphase der Pandemie hinter uns gebracht haben. Unsere Aufgabe muss es jetzt sein, intern eine langfristige personelle Aufstockung voranzutreiben, um krisenfeste und nachhaltige Strukturen aufzubauen.«

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