Die Junggesellinnen und Junggesellen des Bäckerhandwerks: Innungsbeste Fachverkäuferin Irene Kiselev (Butzbach); Handwerkskammervizepräsident Andreas Brieske (rechts), Innungsobermeister Uwe Rumpf (2. von rechts) und Schulleiter Nick Szymanski (2. von links).
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Die Junggesellinnen und Junggesellen des Bäckerhandwerks: Innungsbeste Fachverkäuferin Irene Kiselev (Butzbach); Handwerkskammervizepräsident Andreas Brieske (rechts), Innungsobermeister Uwe Rumpf (2. von rechts) und Schulleiter Nick Szymanski (2. von links).

Dank für Einsatz in Pandemie-Zeiten

  • vonred Redaktion
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Wetteraukreis. Die beiden Wetterauer Handwerksinnungen der Bäcker und Fleischer haben - wenn auch in anderem Rahmen als bisher üblich - traditionsgemäß ihre jungen Gesellinnen und Gesellen des Prüfungsjahrgangs 2020 in einer gemeinsamen Feierstunde in der Friedberger Johann-Philipp-Reis-Schule nach erfolgreichem Abschluss ihrer dreijährigen Lehrzeit freigesprochen.

Die Gesellenbriefe überreichten der Obermeister der Bäckerinnung Uwe Rumpf (Bad Vilbel) und der Obermeister der Fleischerinnung Holger Buß (Gambach). Beide wandten sich ebenso wie Schulleiter Nick Szymanski und Vizepräsident der Handwerkskammer Wiesbaden, Andreas Brieske, mit anerkennenden und aufmunternden Worten an die jungen Nachwuchskräfte und ihre Angehörigen.

Matthias Fritzel, der Geschäftsführer der Kreishandwerkerschaft, überbrachte die Grüße von Kreishandwerksmeister Werner Ulowetz, der aus gesundheitlichen Gründen an der Veranstaltung nicht teilnehmen konnte.

Insgesamt wurden 21 Gesellinnen und Gesellen freigesprochen, davon fünf Bäcker und Bäckerinnen, fünf Fleischer und Fleischerinnen, sieben Fachverkäufer/innen mit dem Schwerpunkt Bäckerei und vier Fachverkäufer/innen mit dem Schwerpunkt Fleischerei. Innungsbeste bei den Bäckern wurde die Fachverkäuferin Irene Kiselev aus Butzbach, Innungsbester bei den Fleischern Jonas Henritzi aus Weilrod und bei den Fleischereifachverkäuferinnen Jana Deubel aus Rosbach.

"Ich möchte Ihnen heute nicht nur ihren Gesellenbrief überreichen, sondern ich möchte Ihnen auch meinen ganz persönlichen Dank für ihren Einsatz während des Lockdowns aussprechen" wandte sich Bäckermeister Rumpf an die "systemrelevanten Akteure" aus dem Nahrungsmittelhandwerk. "Es ist schön, junge Menschen auf ihrem Weg ins Berufsleben zu begleiten und zu sehen wie sie sich entwickeln und immer mehr Verantwortung übernehmen", freute sich Fleischermeister Buß, der die Innungsbesten aus seinem Gewerk mit zwei hochwertigen Fleischermessern beglückte.

"Mein Sohn ist auch Fleischesser. Wenn er die ersten Zähnchen hat, gibt es erst einmal einen Kringel Fleischwurst" scherzte Innungsbester Henritzi, der sein Neugeborenes und seine Frau zur Freisprechung mitgebracht hatte, nach dem offiziellen Teil mit seinen Berufskollegen.

Weitere Informationen zur Kreishandwerkerschaft des Wetteraukreises gibt es bei Ihrer Geschäftsstelle, Telefon: 0 60 31/7 27 90.

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