Corona: Sechs Neuinfektionen

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Wetteraukreis (prw). Die Zahl der nachgewiesenen Fälle von Corona-Infektionen im Wetter-aukreis lag am Donnerstag bei 13 315, sechs mehr als am Dienstag. Die Inzidenz, die Zahl der Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner binnen sieben Tagen, liegt bei 12,3.

Neuinfektionen wurden aus Bad Nauheim (2), Bad Vilbel (1), Büdingen (1), Butzbach (1) und Friedberg (1) gemeldet. Neue Todesfälle gibt es keine. Seit Beginn der Pandemie sind 570 Menschen im Kreis an der Infektion verstorben.

Aktuell gibt es im Wetteraukreis 76 mit Corona infizierte Menschen. Sie befinden sich alle in häuslicher oder klinischer Quarantäne.

Ab Montag, 2. August, werden im Impfzentrum in Büdingen befristet bis Ende September Impfungen ohne Termin ermöglicht. Das gilt sowohl für die Wirkstoffe von Johnson & Johnson (nur eine Impfung, nach 14 Tagen voller Impfschutz), als auch für die Wirkstoffe von Biontech und Moderna (Zweitimpfung sechs Wochen nach Erstimpfung, weitere zwei Wochen später vollständiger Impfschutz). Das Impfzentrum in Büdingen hat von Montag bis Sonntag von 8 bis 22 Uhr geöffnet.

Feste Impftermine bleiben gültig

Die bislang erteilten Terminvergaben behalten ihre Gültigkeit. Personen, die einen Termin bereits vereinbart haben, kommen bitte zum vereinbarten Termin nach Büdingen.

»Nur bei einer niedrigen Zahl von neu Infizierten und einem hohen Anteil der vollständig Geimpften in der Bevölkerung können viele Menschen, nicht nur aus den Risikogruppen wie ältere Personen und Menschen mit Grunderkrankungen, zuverlässig vor schweren Krankheitsverläufen, intensivmedizinischer Behandlungsnotwendigkeit und Tod geschützt werden. Ein weiteres wichtiges Ziel ist die Vermeidung von Langzeitfolgen, die auch nach milden Krankheitsverläufen auftreten können«, heißt es in einer Risikobewertung des RKI.

Prof. Friedrich Grimminger, Ärztliche Direktor des Gesundheitszentrums Wetterau und Leiter der Pneumologie an der Asklepios-Klinik in Lich, hatte in einem WZ-Interview gesagt, dass die Langzeitfolgen alle Altersgruppen treffen. Senioren seien nicht häufiger betroffen als Jüngere. Er befürchtet, dass allein in Deutschland bis zu eine Million Menschen unter Spätfolgen leiden könnten.

Amtsarzt Dr. Reinhold Merbs appelliert dringend, die Möglichkeiten zur Impfung auch wahrzunehmen.

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