Corona-Fall an Beruflichen Schulen am Gradierwerk

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Wetteraukreis (agl/prw). Es gibt einen weiteren Corona-Fall an einer Schule: Eine Schülerin der Beruflichen Schulen am Gradierwerk in Bad Nauheim wurde positiv auf Corona getestet. Nachdem sie an der Eröffnungsveranstaltung der Klasse teilgenommen hat, gelten damit alle Berufsschüler dieser Klasse als direkte Kontakte. Sie wurden vom Gesundheitsamt darüber informiert, dass sie sich nun in Quarantäne begeben müssen. Ein Corona-Test für die Schüler dieser Klasse soll am heutigen Mittwoch stattfinden.

Mittlerweile 491 Fälle im Kreis

Die Zahl der nachgewiesenen Infektionen im Kreis ist von Montag auf Dienstag um fünf auf 491 gestiegen. Die Neuinfektionen seien aus Altenstadt, Bad Vilbel, Butzbach, Friedberg und Rosbach gemeldet worden. Die Zahl der aus der Quarantäne Entlassenen lag am Dienstag bei 421; diesbezüglich hat es gegenüber dem Vortag keine Veränderung gegeben. Bislang sind mit der Corona-Infektion 13 Menschen im Wetteraukreis gestorben. In stationärer Behandlung befand sich am Dienstag ein Patient, am Montag waren es noch drei gewesen. Eine intensivmedizinische Behandlung war unverändert bei niemandem notwendig. Zieht man von der Gesamtzahl der Infizierten die Zahl der aus der Quarantäne entlassenen Menschen und die an oder mit Covid-19 Verstorbenen ab, dann kommt man - Stand Dienstag - im Wetteraukreis auf 57 nachweislich Infizierte Sie befinden sich alle in häuslicher oder klinischer Quarantäne, zu allen hält das Gesundheitsamt engen Kontakt. In den letzten sieben Tagen stieg die Zahl der Infizierten im Wetteraukreis mit seinen 308 000 Einwohnern um 31. Die Inzidenz, also die Zahl der Neuinfizierten pro 100 000 Einwohner lag am Dienstag im Kreis damit bei zehn.

Unterdessen hat die Stadtschule an der Wilhelmskirche in Bad Nauheim Eltern gebeten, ihre Kinder vorübergehend nicht in die Schule zu schicken, falls sie Geschwister in der Kita »Im Sichler« haben. Dort wurde, wie die WZ berichtete, ein Kind positiv auf das Virus getestet. Wie Stadtschulerektorin Margit Boas am Dienstag mitteilte, haben etwa 25 Kinder ihrer Schule Geschwister in der Kita »Im Sichler«. Von den 25 seien bisher Eltern von zwölf Kindern der Bitte nachgekommen. Ob sie dies tun, sei den Eltern freigestellt, sagte Boas. »Wir als Schule können nur einen Wunsch formulieren, mehr nicht.« Die Kinder, die aus dem genannten Grund zu Hause bleiben, werden laut Boas in Sachen Homeschooling versorgt.

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