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Der Frohsinn Ockstadt probt erstmals im Freien.

Chorleitersuche in der Pandemie

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Friedberg (pm). Die sinkenden Inzidenzen machen es möglich: Unter bestimmten Hygiene-Auflagen ist Singen wieder erlaubt. Auch der Gesangverein Frohsinn Ockstadt wagt einen Neuanfang, und das gleich in zweifacher Hinsicht: Zum einen liegt das letzte gemeinsame Singen mehr als ein Jahr zurück, zum anderen beginnt die Suche nach einer neuen Chorleitung, nachdem man im vergangenen Jahr von Hermia Schlichtmann Abschied nehmen musste.

Proben im Freien hat es bisher beim Frohsinn nicht gegeben, somit war es am Samstag eine Premiere für alle, als man sich dazu vor dem Jugendheim versammelte. Der Vorstand hatte vorher einige Bewerberinnen und Bewerber online getroffen, nun ging es mit den ersten zwei Probedirigaten los.

Der Jugendchor Viva startete mit dem ersten Neu-Dirigenten in spe, danach waren die Sängerinnen und Sänger des Cantiamo an der Reihe. Schnell legten sich die Sorgen, man könne nach der langen Zeit nicht mehr singen, und alle hatten merklich Spaß. Die bekannten Stücke waren doch noch recht präsent in der Erinnerung, ungewohnt war aber der große Abstand zueinander.

Am Nachmittag legte die eingeladene Dirigentin gleich mit neuen Stücken los - eine Herausforderung nach der langen Pause. Man konnte den Gesang bis hoch in den Kirschenberg hören. Das Fazit des Tages: Es war schön, alle wieder zu sehen und vor allem gemeinsam singen zu dürfen. Am Samstag, stehen die nächsten beiden Probedirigate an.

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