hed_cenk_280521_4c
+
Cenk Gönül mit dem stellvertretenden FW-Landesvorsitzenden Ronald Berg (l.).

Cenk Gönül ist Direktkandidat

  • vonRedaktion
    schließen

Wetteraukreis (pm). Die Freien Wähler setzen im Bundestagswahlkampf auf Cenk Gönül. Die Kreisvereinigung Wetterau wählte den Reichelsheimer als ihren Bundestagskandidaten für das Direktmandat im Wahlkreis 177 (Wetterau I).

Unter der Leitung des stellvertretenden Landesvorsitzenden Ronald Berg hatte im Bürgerhaus Petterweil die Nominierung stattgefunden. Die Mitglieder votierten einstimmig für den 50-jährigen Gönül, heißt es in einer Pressemitteilung. In seiner Vorstellungsrede erläuterte der Unternehmer und Gastronom, der in Deutschland aufgewachsen ist, seinen politischen Werdegang. Gönül, der zuletzt bei der Bürgermeisterwahl in Reichelsheim angetreten war, ging dann auf bundespolitische Themen ein. Die Freien Wähler orientierten sich an Bedürfnissen der Bevölkerung und würden als »bürgerliche Partei für eine gerechte und soziale Gesellschaft« eintreten.

Gerade die kleinen und mittelständischen Unternehmen im ländlichen Raum stellten das Rückgrat der Wirtschaft dar. »Politik ist das Bohren dicker Bretter, aber als passionierter Marathonläufer weiß ich, dass es einen langen Atem und viel Ausdauer braucht, um Dinge zu verändern.« Die Erfahrungen zeigten, wie schnell sich inzwischen Stimmungen ändern und einen in ein Parlament tragen könnten. Aus Gönüls Sicht können die Freien Wähler nun den Lohn für ihre jahrelange Aufbauarbeit einfahren. »Wir sind keine Protestpartei und keine Eintagsfliege.«

Vor der Wahl am 26. September sei es die Aufgabe der Freien Wähler vor Ort, den Menschen in den kommenden Monaten von ihrem Programm und dem Wahlkreiskandidaten zu erzählen, sagte der stellvertretende Vorsitzende der Freien Wähler Wetterau, Thorsten Schwellnus, der als Vertreter gewählt wurde. Gönül habe in Reichelsheim im direkten Wahlkampfkontakt mit den Bürgern viele Sympathien gewonnen.

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema

Kommentare