CDU: Kritik läuft ins Leere

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Friedberg(jw/pm). In Friedberg wird die Friedhofssatzung diskutiert, einige Neuerungen sind vorgesehen. Im Anschluss an die Stadtverordnetenversammlung vom 10. September sprach der SPD-Fraktionsvorsitzende Dr. Klaus-Dieter Rack davon, die Anträge der CDU-Fraktion für neue Bestattungsformen seien "mehr oder weniger Beschlusslage". Auch in einem Leserbrief in der WZ vom 25. September unter der Überschrift "Es braucht halt alles Zeit" bestritten zwei Dorheimerinnen, dass die Planungen für neue Bestattungsformen auf eine Initiative der CDU zurückgehen.

"Alle liegen falsch mit ihren Behauptungen", schreibt der CDU-Fraktionsvorsitzende Olaf Beisel in einer Pressemitteilung. "Hätten die Kritiker unseren Antrag richtig gelesen, würden sie solche Behauptungen nicht aufstellen."

Die CDU habe beantragt, Wiesengräber für Sargbestattungen auf den Friedberger Friedhöfen bereitzustellen. Die Behauptung von Rack, bereits am 17. Oktober 2019 habe das Stadtparlament diese Bestattungsform beschlossen, sei schlicht unwahr, schreibt Beisel. Dieser Beschluss betreffe Urnengräber und gerade keine Grabstellen für Särge. Auch ein Antrag der SPD im Ortsbeirat Dorheim vom 30. Oktober 2016 beziehe sich auf Urnenbestattungen unter Bäumen.

"Die Anwürfe des SPD-Fraktionsvorsitzenden Dr. Rack gegen die CDU sind unverschämt", erklärt Beisel: "Rack war in der Stadtverordnetenversammlung am 10. September anwesend. Er hat die Begründung zum Antrag der CDU für die Sargbestattung in Wiesengräbern von Sybille Wodarz-Frank gehört. Nun im Nachhinein in der Presse zu behaupten, dass sei alles bereits Beschlusslage, ist Unsinn."

Die CDU setze sich mit ihren Anträgen für neue Bestattungsformen ein, für die in der Bevölkerung ein Bedarf gesehen werde. Es genüge nicht, pauschal Veränderungen zu fordern. Man müsse auch konkrete Vorschläge unterbreiten, wie es die CDU getan habe.

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