Bei der Hochbeetaktion gedeihen die Pflanzen im Friedberger Burggarten. Dort wird am 13. September von 13 bis 17 Uhr das Burggarten-Café stattfinden. FOTO: JUTTA HIMMIGHOFEN-STRACK
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Bei der Hochbeetaktion gedeihen die Pflanzen im Friedberger Burggarten. Dort wird am 13. September von 13 bis 17 Uhr das Burggarten-Café stattfinden. FOTO: JUTTA HIMMIGHOFEN-STRACK

Burggarten-Café auch in diesem Jahr

  • vonred Redaktion
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Friedberg(pm). Auch in diesem Jahr findet das Burggarten-Café zum Abschluss der Hochbeetaktion "Friedberg zum Anbeißen" statt. Allerdings ohne Rahmenprogramm und Selbstbedienung, dafür mit einem vergrößerten Café. Insgesamt 100 Plätze laden am Sonntag, 13. September, von 13 bis 17 Uhr zum Verweilen und Genießen ein.

"Wir haben lange überlegt, ob wir es verantworten können, in diesem Jahr das Burggarten-Café zu eröffnen", erläutert Sigrid Bartsch, Abteilungsleiterin des Friedberger Kulturservice. "Einerseits sehen wir die gesundheitliche Verantwortung in der Pandemie, andererseits aber auch das Bedürfnis der Menschen nach Geselligkeit und einem Stück Normalität. Das galt es gegeneinander abzuwägen. Wir haben uns schließlich dazu entschlossen, das Burggarten-Café zu eröffnen."

Auftritte fallen diesmal weg

Amtsleiterin Christine Böhmerl ergänzt: "Dafür haben wir auch ein Hygienekonzept entwickelt, das wir für verantwortbar halten, um auch in Zeiten der Pandemie eine solche Veranstaltung durchzuführen." Und da sei weniger mehr. Ursprünglich war - wie in jedem Jahr- ein Rahmenprogramm geplant. Martin Schnur mit einer Lesung und ein Auftritt der Friedberger Stadtkapelle zum Abschluss des Burggarten-Cafés sollte es geben. "Wir haben verschiedene Varianten durchgespielt, aber am Ende uns dazu entschieden, darauf zu verzichten", sagt Bartsch. "Wir können nur in dem abgesteckten Bereich des Burggarten-Cafés Sorge dafür tragen, dass die Abstands- und Hygieneregelungen eingehalten werden." Außerhalb dieses Bereichs sei dies nicht mehr möglich. Und bei den zwei Auftritten müsse man damit rechnen, dass sich viel mehr Menschen im Burggarten außerhalb des Cafébereichs aufhalten würden.

Dafür wird das Burggarten-Café in diesem Jahr ausgeweitet. Die komplette Fläche bis zum Wegekreuz wird zur Cafeteria, insgesamt soll es 100 Plätze geben.

Was jedoch auf jeden Fall bleibt, ist der Anspruch, eine besondere Atmosphäre und einen ausgezeichneten Service zu bieten. Die Tische sind wieder in weißen Stoffdecken eingedeckt und fantasiereich dekoriert, Suppen, Kuchen und Getränke werden am Tisch bestellt und serviert.

Service am Tisch im Sinne der Hygiene

"Wir haben genügend Servicekräfte eingeplant und auch die Trennung zwischen dem Bringen der Speisen und dem Bezahlvorgang eingeplant", erläutert Bartsch weiter ihr Hygienekonzept. "Und wir begleiten auch die Gäste an die Tische." Nur so könne man einschätzen, ob es sich um gemeinsame Haushalte handele oder man fremde Personen an einen Tisch platziere.

Was sie indes etwas betrübt, ist die Tatsache, dass die Hochbeetpaten in diesem Jahr keine Kostproben anbieten können. Dabei geben die Beete so vieles her. Trotz Sommerhitze und Trockenheit sind Ernteertrag und Vielfalt sehr groß. Sigrid Bartsch dazu: "Das spricht für unsere Hochbeet-paten. Sie pflegen die Beete, viele schon seit sechs Jahren, vorbildlich."

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