Mitglieder des Ausschusses für Regionalentwicklung, Umwelt und Wirtschaft besichtigen den fertiggestellten Anbau des Hauses der Umwelt in der Homburger Straße in Friedberg - vorne rechts Ausschussvorsitzender Rouven Kötter, in der Mitte vorne Landrat Jan Weckler, daneben Kreisbeigeordneter Matthias Walther. FOTO: PRW
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Mitglieder des Ausschusses für Regionalentwicklung, Umwelt und Wirtschaft besichtigen den fertiggestellten Anbau des Hauses der Umwelt in der Homburger Straße in Friedberg - vorne rechts Ausschussvorsitzender Rouven Kötter, in der Mitte vorne Landrat Jan Weckler, daneben Kreisbeigeordneter Matthias Walther. FOTO: PRW

Bunter Hingucker fürs Bauamt

  • vonred Redaktion
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Friedberg(prw). Rund 18 Monate haben die Arbeiten für den Erweiterungsbau des Hauses der Umwelt in Friedberg gedauert. Mittlerweile wurde der Anbau fertiggestellt. Landrat Jan Weckler hat im Rahmen einer Sitzung des Ausschusses für Regionalentwicklung, Umwelt und Wirtschaft das Gebäude vorgestellt.

Die bunte Fassade an der Homburger Straße in Richtung Rosbach fällt auf. "Eine schöne Farbzusammenstellung, die gerade im Herbst an die Farben des Waldes erinnert und an die ›grünen‹ Aufgaben, die die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Hauses zu erledigen haben", sagte Thomas Lori, Leiter des Fachdienstes Immobilienmanagement der Kreisverwaltung. "Wegen der Corona-Pandemie verzichten wir auf eine feierliche Einweihung und informieren die Ausschussmitglieder in dieser Form über den Neubau."

Investitionen auch im Altbau

Wie Weckler ausführte, hat das Gebäude 44 Arbeitsplätze in 25 Büros. Dazu kommen sechs Beratungs- und Besprechungsräume. Der Anbau ist barrierefrei. Durch die Übergänge in allen Stockwerken zum Altbau ist auch dieser jetzt weitgehend barrierefrei geworden. Geheizt wird der Anbau über eine Wärmepumpe. Die Gesamtkosten für die Baumaßnahme an der Homburger Straße belaufen sich laut Pressemitteilung des Wetteraukreises auf rund 4,4 Millionen Euro.

Der Anbau schließt sich unmittelbar an das ehemalige Landwirtschaftsamt an. Der Altbau stammt aus dem Jahre 1952 und wurde damals mit Mitteln des Marshall-Planes errichtet. Viele Jahre lang diente er auch als Landwirtschaftsschule. Nach der Kommunalisierung der staatlichen Landwirtschaftsbehörde zogen auch andere Verwaltungseinheiten in das Haus ein, etwa die Kreisentwicklung, die Wasserbehörde und die Fachstelle Naturschutz- und Landschaftspflege. Fortan hieß das Gebäude "Haus der Umwelt".

Im Altbau wurde ebenfalls investiert. Der Brandschutz wurde ertüchtigt, der Empfang modernisiert und die Präsentationstechnik in den Sitzungssälen auf den neuesten Stand gebracht. In den nächsten Jahren werde auch dieses Gebäude nach und nach weiter saniert, teilt der Kreis mit.

Derzeit werden die Akten des Fachdienstes Bauordnung in die neuen Räume gebracht. In der nächsten Woche ziehen dann auch die Mitarbeiter des Bauamtes in die Homburger Straße.

Verwaltung wächst aus zwei Gründen

"Der Fachbereich Regionalentwicklung und Umwelt wird dann mit fast allen 110 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern an einem Standort konzentriert sein, das verkürzt Wege und verbessert die Arbeitsabläufe", erwartet Fachbereichsleiter Christian Sperling. Die Fachstelle Bauaufsicht Ost bleibt in Büdingen.

Die Kreisverwaltung wächst, die Zahl der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter nimmt seit Jahren kontinuierlich zu. Das liege an der Zuweisung neuer Aufgaben durch Bund und Land, aber auch an der kontinuierlich wachsenden Bevölkerung, erläutert Landrat Weckler. Vor diesem Hintergrund werde zusätzlicher Büroraum dringend gebraucht. Allein mit Anmietungen sei das nicht mehr zu schaffen. "Deshalb realisieren wir aktuell noch ein weiteres großes Bauprojekt, nämlich den Umbau des ehemaligen Jobcenter-Gebäudes in der Steinkaute in Friedberg-Fauerbach. In diesem Gebäude sollen im kommenden Jahr die Zentrale Leitstelle, der Brandschutz und der Fachdienst Veterinärwesen, Infektions- und Verbraucherschutz Platz finden.

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