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Die FWG-Kreistagsabgeordneten (hinten v. l.) Erich Spamer, Ulrich Majunke, Laura Macho, Cenk Gönül, (vorne v. l.) Herbert Weber, Markus Bäckel und Ronald Berg.

Bildung, Wohnraum, Digitalisierung

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Wetteraukreis (pm). Nach der Kommunalwahl geht die Kreistagsfraktion der Freien Wähler Wetterau (FWG/UWG) mit nunmehr sieben Parlamentssitzen gestärkt in die neue Legislaturperiode. Fraktionsvorsitzender bleibt der Büdinger Bürgermeister Erich Spamer.

Zum Stellvertreter wählten die Fraktionsmitglieder Cenk Gönül aus Reichelsheim. Für die Position im Kreisausschuss nominierte die Fraktion den Büdinger Thomas Appel. Markus Bäckel aus Ortenberg wurde einstimmig für die Wahl zum Vize-Kreistagsvorsitzenden vorgeschlagen. Im weiteren Verlauf der Sitzung wurde der Schwerpunkt auf die künftige Arbeit der Fraktion im Kreistag, den Ausschüssen und weiteren Gremien gelegt.

Große Koalition kritisch begleiten

Der Wetteraukreis wird auch in der neuen Legislaturperiode von einer Koalition aus CDU und SPD regiert werden. »Diese Mehrheit werden wir in ihrer Arbeit und vor allem im Interesse der Bürger unseres Landkreises kritisch begleiten«, betont der alte und neue Fraktionsvorsitzende Spamer.

»Wir haben als Kreistagsfraktion und zukünftig auch in Zusammenarbeit mit den zahlreichen Vertretern der Freien Wähler oder unabhängigen Wählergemeinschaften in den Gemeinde- und Stadtparlamenten die feste Absicht, die Entwicklung des Wetteraukreises aktiv durch pragmatische Sacharbeit mitzugestalten.« Eine verbesserte Vernetzung der Arbeit in den Gremien vor Ort mit den Vertretern im Kreistag werde eine der großen Aufgaben in den kommenden Monaten sein.

Bei der thematischen Ausrichtung stünden die Entwicklung des Bildungsstandortes Wetterau, bezahlbarer Wohnraum, die Sicherung der Trinkwasserversorgung, die »dringend verbesserungswürdige Digitalisierung«, eine gute medizinische Versorgung und nicht zuletzt der Ausbau des öffentlichen Personennahverkehrs im Vordergrund.

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