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Arbeiten aus der Serie »Childhood« des amerikanischen Künstlers Julian Schnabel befassen sich mit der Geburtsstunde der Vereinigten Staaten.

Besucher dürfen wieder eintreten

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Friedberg (pm). Die lange Durststrecke ist vorüber. Der Kunstverein öffnet ab heute wieder seine Räumlichkeiten für Besucherinnen und Besucher und bietet die Gelegenheit, sich die Ausstellung »Passages«‹ mit Arbeiten von Julian Schnabel anzusehen. Hierfür wird um vorherige Terminvereinbarung per E-Mail unter info@kunstverein-friedberg.de oder telefonisch unter 0 60 31/69 35 64 gebeten.

Termine sind möglich ab Mittwoch, 10., bis Sonntag, 28. März, Dienstag bis Sonntag zwischen 15 und 18 Uhr. Pro Besuch ist bis zu einer halben Stunde Zeit in der Ausstellung möglich.

Mit Zeitfenster anmelden

Interessierte werden gebeten, ihr Wunschzeitfenster mitzuteilen und dabei als Beginn immer die halbe oder volle Stunde anzugeben, also 15 bis 15.30 Uhr oder 15.30 bis 16 Uhr. Das letzte Zeitfenster beginnt jeweils um 17.30 Uhr. Für eine flexiblere Planung empfehlen die Organisatoren die Angabe größerer Zeitfenster. Die Rückmeldung erfolge dann zeitnah mit dem genauen Termin.

Vor Ort gelten selbstverständlich die aktuellen AHA-Regeln sowie die aktuell zulässige maximale Besucherzahl von fünf Personen aus zwei Haushalten.

Mit der Ausstellung »Passages« und in Zusammenarbeit mit der Galerie am Dom (Wetzlar, Bad Nauheim) ermöglicht der Kunstverein Friedberg (KVFB) eine Reise durch das vielschichtige, oftmals von historischen Momenten oder der Liebe zur Poesie affizierte grafische Werk des US-amerikanischen Künstlers Julian Schnabel (er wurde 1951 in New York geboren), das im Zeitraum 1991 bis 2018 entstanden ist.

Gezeigt werden neben Werken aus den 90er Jahren neuere Arbeiten aus den Jahren 2016 bis 2018 wie die Arbeit »Happy Thursday«, in der sich Schnabel mit seinem Motiv vom Brandenburger Tor auf die deutsche Wiedervereinigung bezieht. Oder Arbeiten aus der Serie »Childhood«, die anlässlich des Jubiläums »240 Jahre amerikanische Unabhängigkeit« entstanden ist und sich mit der Geburtsstunde der Vereinigten Staaten auseinandersetzt. Die Vorliebe des internationalen Topstars für das Poetische lasse sich nicht nur an seinen preisgekrönten Filmen ablesen, sondern werde auch in seinen Bildern spürbar, etwa in der Serie »Walt Whitman«, eine Hommage an den amerikanischen Dichter und Pantheisten.

Das künstlerische Werk Schnabels, der als einer der bedeutendsten amerikanischen Künstler der Gegenwart bezeichnet werden könne, ebenso als renommierter Filmemacher (1996: Basquiat; 2018: Van Gogh - An der Schwelle zur Ewigkeit), ist im Bereich des amerikanischen Neoexpressionismus verortet. Diese Gattung zeichne sich durch einen figurativen Malstil in expressiver Farbigkeit aus, was die in der Ausstellung gezeigten Arbeiten mit ihrer Intensität an Farbe und den gestischen Übermalungen anschaulich vermitteln.

Weltweit und im Opern-Turm

Schnabels Werke sind in namhaften Museen und privaten Kunstsammlungen auf der ganzen Welt vertreten. Seine Kunst ist gerade auch im Rhein-Main-Gebiet durch sein Gemälde »Ahab«, das seit 2010 im Foyer des Frankfurter Opern-Turms hängt, oder die Einzelausstellung Julian Schnabel - Malerei 1978-2003, die 2004 in der Schirn zu sehen war, bekannt.

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