Baustellenbesichtigung mit (v. l.): HBB-Geschäftsführer Oliver Radünz sowie von der CDU Claudia Eisenhardt, Norbert Simmer, Dieter Olthoff, Martina Pfannmüller, Dirk Antkowiak, Gerhard Bohl und Hendrik Hollender vor dem Neubau der Domicil-Seniorenresidenz. FOTO: PATRICK STOLL/PV
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Baustellenbesichtigung mit (v. l.): HBB-Geschäftsführer Oliver Radünz sowie von der CDU Claudia Eisenhardt, Norbert Simmer, Dieter Olthoff, Martina Pfannmüller, Dirk Antkowiak, Gerhard Bohl und Hendrik Hollender vor dem Neubau der Domicil-Seniorenresidenz. FOTO: PATRICK STOLL/PV

Besuch auf der "Wohlfühl"-Baustelle

  • vonred Redaktion
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Friedberg(pm). Man habe "noch nie so schnell einen Bebauungsplan erhalten wie in Friedberg", lobte Oliver Radünz, seit 20 Jahren Geschäftsführer der Hanseatischen Betreuungs- und Beteiligungsgesellschaft mbH, Bürgermeister Dirk Antkowiak und Stadtverordnetenvorsteher Hendrik Hollender beim Besuch einer CDU-Delegation auf der Baustelle für die neue Seniorenresidenz in der Carl-Damm-Straße. Auch die städtische Bauverwaltung erhielt von Radünz uneingeschränktes Lob. Das Hamburger Familienunternehmen investiert 20 Millionen Euro in das Pflegeheim. Radünz: "Wir bauen Häuser zum Wohlfühlen."

In dem Quartier zwischen Mainzer-Tor-Anlage und Carl-Damm-Straße, wo bis Mitte 2011 das Autohaus Dunker seinen Sitz hatte, entsteht auf dem 4900 Quadratmeter großen Grundstück die neue Domicil-Seniorenresidenz mit einer Bruttogrundfläche von rund 7500 Quadratmetern. Bauherr ist die HBB Hanseatische Gesellschaft für Seniorenimmobilien II mbH & Co. KG. Die Hamburger und frühere Lübecker Kaufmannsfamilie Scheck, der HBB gehört, entwickelt und errichtet Einzelhandels- und Wohnimmobilien, aber eben auch Seniorenpflegeheime. Bundesweit hat HBB in den letzten Jahren 46 Seniorenpflegeheime mit über 6000 Plätzen gebaut.

Die neue Seniorenimmobilie werde 133 Pflegeplätze für ihre zukünftigen Bewohner bieten. Das Bauprojekt wurde von dem auf Pflegeimmobilien spezialisierten Architekturbüro Broll & Förster aus Berlin geplant. Klare Formen und viel Tageslicht seien die Hauptmerkmale des zwei- und teilweise dreigeschossigen Gebäudes mit Garten zur Carl-Damm-Straße, sagte Radünz bei der Führung über die Baustelle. Die Architektur nehme die Formensprache der Umgebung auf und füge sich harmonisch in das Umfeld ein.

Hendrik Hollender, Dirk Antkowiak, Norbert Simmer, Gerhard Bohl, Dieter Olthoff, Claudia Eisenhardt und Martina Pfannmüller von der Friedberger CDU konnten sich bei einem Rundgang durch den Rohbau von der Größe der 93 Einzel- und 20 Doppelzimmer sowie der Ausstattung der Sanitärzellen überzeugen. Natürlich ist der gesamte Komplex barrierefrei, wozu auch mehrere Aufzüge in dem Gebäude dienen. Betreiber und Mieter ist die private Domicil Senioren-Residenzen SE mit Sitz in Hamburg.

Garten und Bereich für Demenzkranke

Radünz erläuterte den CDU-Besuchern, dass Domicil Wert darauf lege, die gesamte Infrastruktur im Haus zu haben und mit eigenem Personal zu betreiben: "Eigene Küche, eigene Wäscherei, eigener Reinigungsbereich - nichts ist outgesourct." Wie alle Domicil--Häuser werde auch das Haus in der Carl-Damm-Straße einen hauseigenen Garten mit ausgesuchter Bepflanzung erhalten, der zum Spazierengehen oder Verweilen einlädt. "Die Bewohner sollen ein Gefühl von Geborgenheit kombiniert mit größtmöglicher Sicherheit vermittelt bekommen", so Radünz. Auch ein geschützter Bereich, in dem Menschen mit Demenz sich autark und sicher bewegen können, werde entstehen.

Die HBB investiere rund 20 Millionen Euro in das Projekt. Dauerhaft würden etwa 70 bis 85 neue Vollzeitstellen entstehen. Bei der Frage von Martina Pfannmüller, wie das notwendige Personal gefunden werde soll, meinte Radünz: "Viele schätzen es, in einem neuen Haus zu arbeiten, mit neuen Arbeitsmaterialien und effizienten Arbeitswegen."

Die CDU-Besucher waren sich einig, dass die Lage ideal sei, mitten im Leben, denn Einkaufsmöglichkeiten und die Stadtmitte seien fußläufig zu erreichen. "Es entsteht ein Beitrag zur wohnortnahen pflegerischen Versorgung der Menschen in Friedberg", sagte Bürgermeister Antkowiak. Um Schwellenängste mit der Nachbarschaft abzubauen, bekommt das Haus eine Cafeteria, die auch den Anwohnern offenstehe. Es werde ein Mittagstisch angeboten, nachmittags Kaffee und Kuchen, dazu ein vielfältiges Veranstaltungsprogramm. Die CDU erwartet mit Spannung die Eröffnung im Juli 2021.

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