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Berufsorientierung wird fortgesetzt

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Von: red Redaktion

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Wetteraukreis (pm) Der IFD Wetterau (IFD Regionale Diakonische Werke Hessen und Nassau gGmbH, Friedberg) und InkA Wetterau (Inklusive Arbeit Wetterau gGmbH, Bad Nauheim) informieren in einer gemeinsamen Presseerklärung über die Fortführung des BOM ZABIB-Angebots im Wetteraukreis für Schüler mit Förderbedarf.

Der bisherige Träger der Maßnahme hatte das Angebot im vergangenen Jahr eingestellt. Durch die Kooperation von IFD Wetterau und InkA Wetterau können Schülerinnen und Schüler mit Behinderungen oder mit Anspruch auf sonderpädagogischem Förderbedarf ab sofort wieder fachkundig bei der beruflichen Orientierung im Rahmen von BOM ZABIB unterstützt werden.

»Für junge Menschen mit einer Behinderung ist es schwer, den Zugang zu einer Ausbildung und Beschäftigung auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt zu schaffen. Ziel von BOM ZABIB ist es daher, den Teilnehmern durch begleitete drei- bis fünfwöchige Praktika in Betrieben des allgemeinen Arbeitsmarktes Wege ins Berufsleben und eine Beschäftigung auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt aufzuzeigen«, erläutert Mathias Koch, Bereichsleiter des IFD Wetterau.

Teilhabe weiter voranbringen

Noch immer führe der Weg junger Menschen mit Behinderungen nach der Schulzeit häufig in eine Werkstatt für Menschen mit Behinderungen (WfbM). Für junge Menschen, die das Leistungspotential für eine Beschäftigung außerhalb einer WfbM erkennen lassen, gelte es im Rahmen von BOM ZABIB konkrete Alternativen zu finden. Der IFD Wetterau setzt sich seit vielen Jahren dafür ein, Menschen mit Behinderung oder solche, die von Behinderung bedroht sind, ein Arbeitsverhältnis auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt zu ermöglichen und zu sichern.

Die Teilhabe an Arbeit für Menschen mit Behinderungen in der Wetterau weiter voranzubringen, ist auch das Anliegen der InkA Wetterau, einem unabhängigen Beratungsdienst zur betrieblichen Inklusion mit Sitz in Bad Nauheim. Seit 2017 berät, unterstützt und begleitet InkA Wetterau junge Menschen beim Übergang von der Schule in den Beruf oder in eine Beschäftigung auf den allgemeinen Arbeitsmarkt.

Automatismus aufbrechen

»Wir arbeiten daran, den bisherigen Automatismus zwischen Förderschule/Förderbedarf und anschließender Beschäftigung in einer WfbM aufzubrechen, Alternativen aufzuzeigen und Teilhabe auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt zu ermöglichen«, so Jochen Rolle, Geschäftsführer der InkA Wetterau. »Und das ist ja auch das Ziel von BOM ZABIB, Potenziale für den allgemeinen Arbeitsmarkt erkennen und fördern. Daher passt dieses Angebot perfekt zu uns«, ist Rolle überzeugt.

Durch die Bündelung der Kompetenzen von IFD Wetterau und InkA Wetterau können Schülerinnen und Schüler mit Förderbedarf ab sofort wieder fachkundig, individuell und passgenau abgestimmt auf ihre jeweiligen Bedarfe bei der beruflichen Orientierung im Rahmen von BOM ZABIB unterstützt werden. Anmeldungen werden von den entsprechenden Schulen vorgenommen. Das Praktikum wird vorbereitet, unterstützt, begleitet und nachbereitet. Die Reha-Beratung der Agentur für Arbeit ist dabei von Anfang an mit eingebunden, heißt es in der Mitteilung abschließend.

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