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Das Team des Naturschutzfonds Wetterau (v. l.): Stefanie Friederich (Projektmanagement), Franka Hensen (Geschäftsführerin), Ilka Ufer (Schäfereiberatung).

Beratung für Schäfer

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Wetteraukreis (prw). Auch in diesem Jahr kann der Verein Naturschutzfonds Wetterau eine neue Kollegin im Team begrüßen: Ilka Ufer. Neben Geschäftsführerin Franka Hensen kümmern sich damit nun zwei weitere Mitarbeiterinnen um den Erhalt der typischen Landschaft im Wetteraukreis und der dazugehörigen Tier- und Pflanzenarten. Das alles geschehe in enger Kooperation mit Landwirten, Verbänden, Organisationen und Kommunen, teilt der Kreis mit.

»Die personelle Aufstockung konnte durch die Richtlinie des Landes zur Förderung von Landschaftspflegeverbänden ermöglicht werden«, zeigt sich Landrat Jan Weckler als Vorsitzender des Naturschutzfonds erfreut. Im Vordergrund stünden neben dem Erhalt der Artenvielfalt die Förderung der Biodiversität im europäischen Schutzgebietssystem »Natura 2000«. Im Wetteraukreis könnten dank der Förderung bestehende Projekte weitergeführt und Beratungsangebote für Landwirte ausgebaut werden.

Einen Schwerpunkt dabei nehme die Schäfereiberatung ein. Diese baut auf zwei Vorgängerprojekten auf, die der Naturschutzfonds seit 2010 betreut und die nun mit Ilka Ufer (Master of Science, Ökologische Landwirtschaft) fortgesetzt werden soll.

Seltene Magerrasen

Die Wetterau zeichnet sich unter anderem durch seltene Magerrasenstandorte aus. Um diese zu erhalten, eignet sich die Beweidung mit Schafen besonders gut und stellt oftmals die einzig mögliche Pflege dar. Durch das Projekt »Wetterauer Hutungen« konnten diese Standorte erhalten und wiederhergestellt werden. Darauf aufbauend wurde ein Beratungsangebot entwickelt, um die regionalen Schäfereien zu unterstützen. Dieses Angebot wird weiter fortgesetzt und umfasst u. a. ökonomische und naturschutzfachliche Themenschwerpunkte. Vorrangiges Ziel ist es, die Schafe haltenden Betriebe langfristig als Partner für die Landschaftspflege zu erhalten. Weckler: »Ilka Ufer bringt durch ihre mehrjährige Tätigkeit auf einem Milchschafbetrieb bereits Erfahrung in der Arbeit mit kleinen Wiederkäuern mit.«

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