Neuer Status angestrebt

BDV-Impfverbot für Rinder

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Wetteraukreis (prw). Im Wetteraukreis wird mit Wirkung zum 1. April ein Impfverbot von Rindern gegen das Erregervirus der Bovinen Virusdiarrhoe (BVD) verfügt. Dies schreibt der Wetteraukreis in einer Pressemitteilung.

Seit der bundeseinheitlichen Bekämpfung des Bovine Virusdiarrhoe-Virus (BVDV) im Jahr 2011 sei ein starker Rückgang der Anzahl von Beständen mit dauerhaft infizierten Tieren in Hessen zu verzeichnen. Aufgrund dieses erheblichen Sanierungsfortschritts strebe Hessen die Tilgung der Tierseuche BVD und die Anerkennung des gesamten Bundeslandes Hessen als BVD-seuchenfreie Region an, schreibt der Wetteraukreis. Die BVD an sich kommt weltweit vor und zählt zu den wirtschaftlich bedeutendsten Erkrankungen des Rindes.

Voraussetzung für den Status »seuchenfrei« sei, dass im Landkreis in den vergangenen 18 Monaten kein positiver Fall von BVD aufgetreten ist. Damit verbunden muss nach zukünftig geltendem EU-Recht außerdem ein Impfverbot für Rinder zur Immunisierung gegen eine Infektion mit BVD ausgesprochen werden. Geimpfte Rinder dürfen in BVD-freien Betrieben damit zukünftig nicht mehr eingestellt werden. Des Weiteren sei es wichtig, dass alle rinderhaltenden Betriebe über die Datenbank Herkunftssicherungs- und Informationssystem für Tiere (die HI-Tier) ihren betriebseigenen Status in Bezug auf BVD unter www3.hi-tier.de überprüfen.

Weitere Informationen gibt es beim Veterinäramt unter Tel. 0 60 31/83 24 01 oder der E-Mail-Adresse veterinaeramt@ wetteraukreis.de.

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