Anerkennung für vorbildliche Renovierung: Landrat Jan Weckler (l.) übergibt den Kreiszuschuss an Ann-Kathrin und Mortimer Berlet. FOTO: PRW
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Anerkennung für vorbildliche Renovierung: Landrat Jan Weckler (l.) übergibt den Kreiszuschuss an Ann-Kathrin und Mortimer Berlet. FOTO: PRW

Bauherren mit viel Liebe zum Detail

  • vonred Redaktion
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Friedberg/Wetteraukreis(prw). Einen Zuschuss in Höhe von 5000 Euro für die Sanierung eines Baudenkmals in der Friedberger Leonhardstraße hat Landrat Jan Weckler dieser Tage an die Eigentümer übergeben.

In der Leonhardstraße stehen eine ganze Reihe von Häusern, die im frühen 20. Jahrhundert errichtet worden sind. Bauherr und Architekt mehrerer Gebäude war Theodor Morschel, der damals in Friedberg und in Bad Nauheim ein Bauunternehmen geleitet hat.

Nach einem Plan von 1902 errichtet

Das Gebäude in der Leonhardstraße 13 wurde nach Angaben der Kreisverwaltung zeitgleich mit dem Haus mit der Nummer 11 nach einem gemeinsamen Plan von 1902 errichtet. Während das Gebäude in der Leonhardstraße 11 vom Bauherren ursprünglich für Etagenwohnungen vorgesehen war, sollte das Bauwerk in der Leonhardstraße 13 eigentlich als Einfamilienhaus bewohnt werden.

In den letzten Jahrzehnten wurde das Gebäude allerdings stets als Mehrfamilienhaus genutzt. Im Frühjahr 2019 haben Ann-Kathrin und Mortimer Berlet das Haus schließlich erworben und sich an die sehr aufwendige Sanierung gemacht. Das Gebäude wurde sowohl handwerklich als auch gestalterisch materialgerecht und mit großem denkmalpflegerischem Aufwand renoviert. Die Familie mit ihren drei kleinen Kindern konnte bereits vor wenigen Monaten einziehen.

Enormer Aufwand für Sanierung

Für den Einbau der mehrflügeligen Fenster aus Eichenholz und die vorbildliche Freilegung und Restaurierung einiger Fußböden übergab Landrat Jan Weckler jetzt einen Zuschuss des Wetteraukreises in Höhe von 5000 Euro. "Mit viel Liebe zum Detail hat die Familie Berlet in der Wohnung traditionellen Bestand mit modernem Wohnen verbunden. Der Aufwand, dieses Gebäude denkmalgerecht zu sanieren, ist enorm", betont der Landrat das Engagement der Eigentümer.

Das historische Erscheinungsbild dieses weit über hundert Jahre alten Gebäudes wird nach Auffassung von Weckler heute in geradezu vorbildlicher Weise zum Ausdruck gebracht.

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