Besuch auf der Baustelle: Landrat Jan Weckler (Mitte) mit Schulleiterin Lisa Weidner und Hausmeister Dieter Immerheiser vor den neu errichteten Containern der Grundschule Fauerbach.	FOTO: PRW
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Besuch auf der Baustelle: Landrat Jan Weckler (Mitte) mit Schulleiterin Lisa Weidner und Hausmeister Dieter Immerheiser vor den neu errichteten Containern der Grundschule Fauerbach. FOTO: PRW

Bald Startschuss für Erweiterung

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Friedberg/Wetteraukreis (prw). In den 88 Schulen des Wetteraukreises wird in den kommenden Sommerferienwochen und auch danach kräftig gewerkelt. Kaum eine Schule, in der nicht Handwerker aktiv sind, um zu reparieren, zu modernisieren oder um- und auszubauen. Zu tun gibt es auch in Zeiten von Corona viel, damit die Schulen nach dem langen Lockdown Mitte August wieder zu einem guten Platz für das Lernen und Lehren werden.

Landrat und Schuldezernent Jan Weckler hat sich in der schulfreien Zeit vor Ort über den Fortschritt auf einzelnen Baustellen informiert. Unter anderem besuchte er die Grundschule Friedberg-Fauerbach. Diese Grundschule wird in den kommenden Jahren deutlich wachsen.

Zuckerfabrik: 250 neue Wohneinheiten

Allein auf dem Gelände der ehemaligen Zuckerfabrik werden nämlich mehr als 250 Wohneinheiten entstehen, etliche Familien mit jüngeren Kindern dürften einziehen. Für die Grundschule bedeutet das einen erhöhten Platzbedarf, aber auch durch den Ausbau des Ganztagsangebots ist eine Erweiterung der Schule dringend erforderlich.

»Wir realisieren das, indem wir den sogenannten Pavillonersatzbau aus dem Jahre 2011 aufstocken und durch einen zweigeschossigen Anbau erweitern«, erläuterte Jan Weckler. Die ersten Vorarbeiten hätten bereits begonnen, richtig losgehen soll es ab September, als nach den Sommerferien. Bis Ende 2021 soll das Bauprojekt abgeschlossen sein. Nach Angaben des Landrats werden hier rund 3,5 Millionen Euro investiert.

Im Gespräch mit Landrat Weckler berichtete Schulleiterin Lisa Weidner, dass die zwei Wochen Schulöffnung vor Beginn der Sommerferien gut absolviert worden seien. Nur etwa zehn Prozent der Schülerinnen und Schüler hätten den Präsenzunterricht nicht besucht und seien zu Hause geblieben.

Ganztagsangebote in Containern

Mitte August soll es in der Grundschule weitergehen. Dann werden auch viele Schülerinnen und Schüler die beiden neuen Containerräume in Besitz nehmen können, in denen insbesondere während der Bauphase die Ganztags- und die Betreuungsangebote untergebracht werden müssen.

Von den aktuell 136 Schülerinnen und Schülern nutzen nach Angaben von Weidner gut die Hälfte die Angebote der Ganztagsbetreuung. Der Bedarf liege freilich um einiges höher. »Wir haben noch weitere 30 Interessenten auf der Warteliste stehen«, berichtete die Schulleiterin den Gästen.

»Ganztagsangebote gehören heute in der Schule dazu. Eltern müssen die Möglichkeit haben, Familie und Beruf verbindlich unter einen Hut zu bringen. Mit dem Abschluss der Bauarbeiten werden wir diese Voraussetzungen schaffen, um den vorhandenen Bedarf zu befriedigen«, sagte der Landrat.

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