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Stephanie Becker-Bösch

AWO: Becker-Bösch in Bundespräsidium

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Wetteraukreis (pm). Bei der Bundeskonferenz der Arbeiterwohlfahrt ist Stephanie Becker-Bösch am Freitag als Beisitzerin ins Präsidium gewählt worden.

Die Erste Kreisbeigeordnete und Sozial- und Gesundheitsdezernentin des Wetterauskreises ist seit Ende November 2020 Vorsitzende des Bezirksverbands der AWO Hessen-Süd. »Sie steht für den Neuanfang nach der Krise des Verbandes«, heißt es in der Pressemitteilung der AWO weiter.

So habe Becker-Bösch in der Aussprache zu den Berichten dann auch ausgeführt, dass »die Ereignisse der letzten Jahre zu einer schweren Vertrauenskrise und - nicht nur innerhalb unserer AWO Familie - zu Zerwürfnissen geführt haben«.

Sie sehe an dieser Stelle dringenden Handlungsbedarf: »Der Weg, den wir vor uns haben, ist noch lang. Als Vorsitzende der AWO Hessen Süd setze ich mich für ein entschlossenes und konsequentes Aufarbeiten der Geschehnisse ein, um das Vertrauen der Menschen in die AWO, als einer der größten Wohlfahrtsverbänden in Deutschland, wieder aufzubauen.« Die AWO stehe für die Grundwerte Freiheit, Gleichheit, Gerechtigkeit, Solidarität und Toleranz und setze dies tagtäglich mit ihren ehren- und hauptamtlichen Mitgliedern um. »Hier gilt es nun anzusetzen.«

Die 49-jährige Rechtsanwältin wolle sich nun auch auf der -Bundesebene für eine Konsolidierung der Arbeiterwohlfahrt einsetzen, um, so Becker-Bösch, »für die sozialen Herausforderungen, vor denen wir zukünftig aufgrund der Pandemie stehen werden, gerüstet zu sein. Das sind wir unserer 100-jährigen Geschichte, unseren Beschäftigen und unseren zahlreichen ehrenamtlichen Mitgliedern schuldig.«

Darüber hinaus wolle sie sich für eine Stärkung der ehrenamtlichen Strukturen der AWO einsetzen und »mit neuen Projekten junge Menschen wieder näher an sozialpolitische Themen heranführen«, sagte Becker-Bösch in ihrer Vorstellung zur Wahl.

Die Bundeskonferenz ist das höchste Beschlussorgan der AWO. Das 21-köpfige Präsidium wird von der Bundeskonferenz für die Dauer von vier Jahren gewählt. FOTO: PV

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