Sigrid Mosbach (l., UNICEF) und Stephanie Becker-Bösch eröffnen die Ausstellung. FOTO: PV
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Sigrid Mosbach (l., UNICEF) und Stephanie Becker-Bösch eröffnen die Ausstellung. FOTO: PV

Ausstellung zeigt Hilfe für Kinder

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Wetteraukreis(prw). Weltweit sind Kinder bedroht von Krieg und Konflikten, von Naturkatastrophen und Hungerkrisen. UNICEF, das Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen, hilft vor Ort mit eigenen Entwicklungsprogrammen und Mitarbeitern. Eine Ausstellung mit 20 großformatigen Plakaten zeigt im Friedberger Kreishaus, wie UNICEF im Bereich Impfschutz, Hilfe für Babys und Kleinkinder, Nahrungsmittelhilfe, Versorgung mit sauberem Wasser, Schulunterricht und Kinderschutz konkret vor Ort hilft.

"Mir war wichtig, in dieser Zeit der Pandemie, in der wir uns vor allem auf uns selbst fokussieren, zu zeigen, welche Not und welches Leid weltweit besonders Kinder trifft. Das geschieht auch mittelbar durch die Corona-Pandemie, weil Wirtschaftskreisläufe ins Stocken geraten sind", sagt Erste Kreisbeigeordnete Stephanie Becker-Bösch (SPD). "Menschen verlieren ihre Arbeit und die Möglichkeit ihre Existenz zu sichern. Die bevorstehende Advents- und Weihnachtszeit ist eine gute Gelegenheit, für Spenden zugunsten von UNICEF aufzurufen. Eine Spendendose steht am Ort der Ausstellung bereit."

Becker-Bösch erinnerte an die Geschichte von UNICEF, die kurz nach dem Zweiten Weltkrieg begann, als das Kinderhilfswerk gegründet wurde, um zunächst den Kindern in Europa zu helfen. Heute arbeitet UNICEF vor allem in Entwicklungsländern und unterstützt in fast 200 Ländern Mütter und Kinder in den Bereichen Gesundheit, Familienplanung, Hygiene, Ernährung sowie Bildung.

Die Ausstellung ist bis Ende März 2021 im ersten Obergeschoss des Friedberger Kreishauses (Gebäude B) zu sehen. Wegen der Beschränkungen durch die Corona-Pandemie ist ein Besuch derzeit nicht möglich. Wer die Ausstellung nicht direkt besuchen kann, kann sie sich herunterladen: https://tinyurl.com/unicefwk.

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