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Julia Woisetschläger erklärt Landrat Joachim Arnold beim Rundgang übers Ausstellungsgelände die Vorzüge eines ergonomischen Bettes.

Messe Wetterau

100 Aussteller: Aufwärtstrend hält an

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  • Harald Schuchardt
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Die Messe Wetterau, die am Samstag und Sonntag auf der Friedberger Seewiese besucht werden kann, entwickelt sich weiter vielversprechend. 100 Aussteller sind gekommen.

Förmlich zu spüren war der Optimismus von Politikern, aber auch bei den zahlreichen Ausstellern während der offiziellen Eröffnung der achten Messe Wetterau am Freitagvormittag auf dem Seewiesen-Gelände. Alle Redner waren sich sicher, dass auf die Wetterau sehr gute Zeiten zukommen werden. Auf den Punkt brachte es Bundestagsabgeordneter Oswin Veith frei nach Trump: "We all make our Werreraa great again."

Zum Auftakt der Eröffnungsfeier im überdachten neuen "Catering-Carré" vor der Halle 2 konnte Michael Hausner, Vorsitzender des veranstaltenden Gewerbevereins Region Friedberg, unter den vielen Gästen nicht nur Stadtverordnetenvorsteher Hendrik Hollender und Bürgermeister Michael Keller begrüßen. Gekommen war auch die gesamte hauptamtliche Kreisspitze. "Nicht, dass Sie denken, wir drei hätten nichts anderes zu tun. Diese Messe ist ein Highlight in der Wetterau, deshalb bin ich zusammen mit dem 1. Kreisbeigeordneten Jan Weckler und der Kreisbeigeordneten Stephanie Becker-Bösch hergekommen", sagte Landrat Joachim Arnold, der die Tradition der Kreisstadt als Messestadt schon im Mittelalter besonders betonte.

Im Internetzeitalter mit seinen ständigen Veränderungen seien solche Ausstellungen für die Unternehmen besonders wichtig. "Hier können Sie mit dem Kunden direkt in Kontakt treten und auch sehen, wie ihr Angebot wahrgenommen wird. Das geht im Internet nicht", sagte der Landrat, der den Ausstellungsmachern zu der gelungenen achten Auflage dieser Veranstaltung gratulierte.

Viel Lob für die Organisatoren gab es auch von Bürgermeister Michael Keller, der insbesondere der "Anfangstroika" um Friedrich W. Durchdewald, Karl-Heinz Schier und Michael Heller als Wegbereiter der Messe in der jetzigen Form dankte. Keller: "Das hier ist die spannendste von vielen Veranstaltungen auf der Seewiese." Der Bürgermeister prognostizierte der Wetterau und insbesondere den Kommunen entlang der Main-Weser-Bahn eine rasante Aufwärtsentwicklung: "Was wir für einen Bevölkerungszuwachs haben werden, das haben wir so noch nie erlebt."

Angesichts der zahlreichen Handwerksbetriebe auf der Messe sprach der Rathauschef von einem "goldenen Boden" des Wetterauer Handwerks, das mehr denn je gebraucht werde. Schon jetzt sei die Aufwärtsentwicklung deutlich zu spüren. "Die Wetterau hat nicht nur glänzende Aussichten, sie ist schon mittendrin", unterstrich Keller abschließend.

"Zu präsentieren, was in der Region passiert, das ist die Stärke der Wetterau", ergänzte Bundestagsabgeordneter Veith. Dieser Satz schloss sich seinem mit vielen Lachern aufgenommenen abgewandelten Trump-Zitat an.

Abschließend dankten Vereinsvorsitzender Hausner Andreas Schulz und Hans-Dietrich Kathari, die die Leitung der Messe übernommen haben, allen Beteiligten vor und hinter den Kulissen, darunter der Stadt und dem Baubetriebshof sowie den zahlreichen Neulingen unter den rund 100 Ausstellern. Sie hätten dafür gesorgt, "dass es nach unserem Tief vor einigen Jahren erneut bergauf gegangen ist".

Dem Sektempfang folgte ein Rundgang über das Messegelände. Erster Anlaufpunkt war der große Stand des Gesundheitszentrums Wetterau. Besucht wurden unter anderem die Stände des Wetteraukreises, der Stadt Friedberg, des DRK und der Friedberger Tafel.

Die Messe Friedberg ist heute und morgen jeweils von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist frei. Ein kostenloser Shuttlebus pendelt im Halb-Stunden-Takt zwischen Messegelände und Frühlingsmarkt auf der Kaiserstraße.

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