Wegen Zugvögeln

Aufstallung von Geflügel nötig

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Wetteraukreis (prw). Der Wetteraukreis hat in einer Allgemeinverfügung die Aufstallung von Geflügel in »besonders gefährdeten ornithologischen Risikogebieten« angeordnet. Hintergrund ist das Auffinden von toten Wildvögeln in einigen hessischen Kreisen, die an der Geflügelgrippe verendet sind.

Durch die Rückkehr von Zugvögeln aus ihren Winterquartieren bestehe eine erhöhte Gefahr der Einschleppung der Seuche. Die aktuelle Entwicklung sei »besorgniserregend«, schreibt der Kreis in der Pressemitteilung. Es sei erforderlich, Wildvögel aus den Beständen fern zu halten.

Dem Risikogebiet gehören die gewässernahen Feuchtgebiete des Wetterauer Auenverbands entlang der Horloff, der Nidda und der Wetter an. Diese Bereiche gehören zu den Städten und Gemeinden Butzbach, Echzell, Florstadt, Münzenberg, Ranstadt, Reichelsheim, Rockenberg und Wölfersheim.

In diesem Gebiet müssen unter anderem sämtliche gehaltene Vögel in geschlossenen Ställen oder unter einer überstehenden, dichten Abdeckung und mit einer gegen Wildvögel gesicherten Seitenbegrenzung aufgestallt werden. Auch anderen Geflügelhaltungen im Kreisgebiet wird ausdrücklich empfohlen, auf diese Weise ihre Tiere ebenfalls vor einer möglichen Infektion zu schützen.

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