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Endlich darf der Bad Nauheimer Regenbogenchor wieder auf der Bühne stehen: Chorleiter Michael Weber (r.) hat sich für die Auftritte im Alten Hallenbad ein umfangreiches Programm überlegt.

Auf einen harmonischen Wahlsonntag

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Friedberg/Bad Nauheim (pm): Unbeeindruckt davon, wie diese Bundestagswahlen am 26. September ausgehen werden und welche Partei die meisten Stimmen auf sich versammeln kann, der Regenbogenchor Bad Nauheim hat sich festgelegt und verspricht: »Unsere Stimmen gehören unserem Publikum!«

Wer mit offenen Augen durch die Stadt schlendert, kann dieses »Wahlversprechen« auch auf farbenprächtigen Plakaten entdecken, mit denen der Chor für sein Konzert am Sonntag, 26. September, im Alten Hallenbad Friedberg, Werbung macht.

Dieses Versprechen verfolgt der gemischte Chor seit seiner Gründung vor mehr als 35 Jahren schon immer akribisch, wie seine zahlreichen Anhängerinnen und Anhänger wissen. Der kulturelle Lockdown mit Proben- und Auftrittsverboten traf aber vor allem die Chormitglieder selbst hart. So ist es nicht überraschend, dass die Vorfreude der aktiven Sängerinnen und Sänger auf diesen langersehnten Auftritt entsprechend groß ist, zum ersten Mal nach der Zwangspause die Stimmen seines Ensembles in Auftrittsstärke in einem Konzert wieder möglichst vielen Zuhörerinnen und Zuhörer präsentieren zu können. Das wird spürbar, wenn man auf die Beteiligung an den Konzertproben schaut. Zum zweiten Mal in Folge trafen sich mehr als zwei Drittel aller aktiven Sängerinnen und Sänger kürzlich zu einer Ganztagsprobe im Konzertsaal des Alten Hallenbades in Friedberg, um dem Konzertprogramm für den Wahlsonntag den letzten Schliff zu geben.

Digitale Videoproben

Chorleiter Michael Weber hat für den Neustart der Live-Auftritte unter Hygienevorschriften bei der Zusammenstellung des Programms auch gleich das ohnehin umfangreiche Repertoire seines Ensembles überwiegend mit Chorsätzen aufgefrischt, die es zum allerersten Male präsentieren wird. Selbst der routinierte Profi am Dirigentenpult zeigte sich von der Leistungsbereitschaft überrascht: »Dass wir die Präsenzprobenzwangspause so elegant meistern werden, hätte ich nicht gedacht.« Voraussetzung dafür war die Bereitschaft aller Beteiligten, viel Zeit in digitale Videoproben, Kleingruppen- und Einzelproben zu investieren.

Entstanden ist so ein sehr abwechslungsreiches Konzert mit Klangbildern aus mehreren Jahrhunderten. Unter anderem zu hören sind Werke von John Dowland, Felix Mendelssohn, Georges Jones, Manhattan Transfer, Max Raabe (1962) und den in der Chorszene aktuell sehr bekannten Komponisten und Arrangeuren Oliver Gies und Carsten Gerlitz-. »Insgesamt ein bunter Strauß aufmunternder und Freude schenkender Melodien«, versprechen die Verantwortlichen. .

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