Die Friedberger Kaiserstraße soll nicht nur weihnachtlich beleuchtet, sondern auch mit Bäumen versehen werden, um eine "Weihnachtswald"-Atmosphäre zu schaffen.
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Die Friedberger Kaiserstraße soll nicht nur weihnachtlich beleuchtet, sondern auch mit Bäumen versehen werden, um eine »Weihnachtswald«-Atmosphäre zu schaffen.

»Weihnachtswald« und vieles mehr

Weihnachten in Corona-Zeit: Was in Friedberg geplant ist

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Wer in der Adventszeit durch die Friedberger Innenstadt schlendert, wird eine ganz besondere Atmosphäre erleben. Und zudem in den Genuss kostenloser Angebote kommen.

Friedberg - Bürgermeister Dirk Antkowiak und Erste Stadträtin Marion Götz wenden sich mit dem Appell an die Friedberger Bevölkerung, angesichts der stark gestiegenen Corona-Infektionszahlen die geltenden AHA-Regeln (Abstand halten, Hygiene beachten und Alltagsmaske, also Mund-Nase-Bedeckung, tragen) zu beachten. »Die Stadtspitze setzt auf Freiwilligkeit anstatt auf Verordnungen«, heißt es in einer Pressemitteilung aus dem Rathaus.

Darin rufen Bürgermeister und Erste Stadträtin zur Unterstützung des Friedberger Einzelhandels und für hilfebedürftige Friedberger Bürger auf. Dazu stellen Antkowiak und Götz ein städtisches Maßnahmenpaket vor.

»Friedberg hilft« - Das Projekt »Friedberg hilft« ist am 3. November wieder gestartet und kann von Menschen aus den Risikogruppen und von den Personen in Quarantäne genutzt werden. Die Stadtverwaltung unterstützt zum Beispiel bei der Lebensmittelversorgung und erledigt den Einkauf. Weitere Informationen gibt es auf der Interenetseite www.friedberg-hessen.de oder unter der Telefonnummer 0 60 31/8 83 34 (Montag bis Freitag von 9 bis 12.30 Uhr) beim Amt für soziale und kulturelle Dienste und Einrichtungen.

»Weihnachtswald« - Nachdem der Weihnachtsmarkt abgesagt werden musste, arbeitet die Stadtverwaltung aktuell an kreativen Alternativen, um die Innenstadt und das Leben in Friedberg auch während der Advents- und Weihnachtszeit trotz Corona-Pandemie attraktiv zu gestalten. Damit setzt sie die erfolgreichen Aktionen aus dem Frühjahr und dem Sommer 2020 (»Urlaub in Friedberg«, »Ab in die Mitte« usw.) fort, die in Zusammenarbeit mit der Werbegemeinschaft »Friedberg hat’s« stattgefunden haben. Aktuell ist die Planung für die Adventszeit in vollem Gange. Neben der bewährten Weihnachtsbeleuchtung in Zusammenarbeit mit »Friedberg hat’s« soll es in diesem Jahr einen klingenden Adventskalender der Musikschule sowie eine mit Bäumen verzierte Weihnachts-Kaiserstraße geben. Damit werde die Innenstadt Friedbergs in Zeiten von Corona für Weihnachtseinkäufe attraktiv, und die Bäume würden auch beim Abstand halten helfen, heißt es vonseiten der Stadtverwaltung. Die in den Bäumen befindlichen Lichtkugeln werden durch neue, hellere und sparsamere ersetzt und sorgen für besonderen Glanz und Weihnachtsstimmung. »Wir danken allen Partnern, vor allem der Werbegemeinschaft ›Friedberg hat’s‹ und dem Stadtmarketing, für die positive Aufnahme unserer Ideen und die bereits zugesagte Unterstützung«, zeigt sich Bürgermeister Antkowiak erfreut.

Kostenloser Stadtbus - Als besonderes »Bonbon« wird an den vier Adventswochenenden erstmals seit vielen Jahren die kostenlose Nutzung des Friedberger Stadtbusses angeboten. »Dies soll einerseits der Attraktivitätssteigerung des Stadtbusses dienen und andererseits allen Bürgerinnen und Bürgern autofreie Mobilität beim Einkauf in der Innenstadt ermöglichen. In der aktuellen Pandemiesituation kommt der Maßnahme eine zusätzliche Bedeutung zur Unterstützung des Friedberger Einzelhandels im Weihnachtsgeschäft zu und stellt somit auch eine Maßnahme der städtischen Wirtschaftsförderung dar«, erläutert Erste Stadträtin Götz.

Gebührenfrei Parken - Auch in diesem Jahr kann wieder an den vier Adventssamstagen in der Friedberger Innenstadt gebührenfrei geparkt werden.

»Mit diesen vielfältigen Maßnahmen bleibt die Friedberger Innenstadt trotz der aktuellen Einschränkungen auch in Zeiten von Corona in der Adventszeit ein attraktives Einkaufsziel der Region. Jeder und jede kann zudem auch selbst einen kleinen Teil dazu beitragen, die von der Pandemie besonders betroffenen Bereiche der Gastronomie und der Kulturbranche zu unterstützen. Dies kann z. B. durch lokale Essensbestellungen bei unserer Friedberger Gastronomie geschehen oder durch Verzicht auf die Rückzahlung bei Ticketkäufen für das Friedberger Kulturprogramm. Und: Denken Sie auch bei Ihren Weihnachtseinkäufen an den Friedberger Einzelhandel und tätigen Sie Ihre Einkäufe lokal. So werden wir auch diese Zeit gemeinsam bewältigen!«, bekräftigen Antkowiak und Götz abschließend.

Diese Einschränkungen gelten in Friedberg wegen Corona

Aufgrund der aktuellen Verordnungen und deren Auslegungshinweisen bezüglich des Coronavirus werden in Friedberg bis vorerst einschließlich Montag, 30. November, folgende Einrichtungen geschlossen bleiben: Stadtarchiv und Stadtbibliothek, Junity, Jugendclubs, Seniorenbegegnungszentrum und Seniorenclubs, Wetterau-Museum, Judenbad und der Fünf-Finger-Treff. Die Sportanlage Burgfeld sowie die Turnhallen im Stadtgebiet stehen für den Schul- und Kindergartensport und für Individualsport allein, zu zweit oder mit den Angehörigen des eigenen Hausstandes zur Verfügung. Die hallennutzenden Vereine werden gebeten, die individuellen Trainingszeiten innerhalb der ihnen bereits zugeteilten Zeiten eigenständig zu organisieren. Folgende Veranstaltungen finden aufgrund der aktuellen Corona-Situation nicht statt: Volkstrauertag am Sonntag, 15. November, Stadtführungen, Weihnachtsmarkt und mobile Spielplatzbetreuung (MOBS). Sobald es Änderungen dieser Regelungen gibt, sollen diese zeitnah weitergegeben werden.

In der Pressemitteilung der Stadtverwaltung heißt es weiter: »Um ein höheres Publikums- aufkommen im Rathaus und in den weiteren Verwaltungsgebäuden zu vermeiden, bitten wir Sie, nur in Angelegenheiten, die nicht über andere Kommunikationswege abgewickelt werden können, im Vorweg telefonisch einen Termin mit der zuständigen Person zu vereinbaren. Die Kontaktdaten finden Sie auf der Homepage der Stadtverwaltung Friedberg (Hessen) - Ansprechpartner.« Der Zugang zu den Gebäuden der Stadtverwaltung ist nur mit einem Mund-Nase-Schutz gestattet und erfolgt ausschließlich über die Haupteingänge. Das betrifft sämtliche Abteilungen und Fachdienste.

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