Schäfer Klaus Rinker entspannt mit seinen Hütehunden Luna und Ben. Sie bewachen die Herde mit vielen Mutterschafen und 22 Lämmern. Die Herde beweidet das Naturschutzgebiet des ehemaligen Truppenübungsplatzes, von dem aus man über den Ockstädter Kirschenberg weit in die Wetterau blicken kann.	 FOTO: DOSTALEK
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Schäfer Klaus Rinker entspannt mit seinen Hütehunden Luna und Ben. Sie bewachen die Herde mit vielen Mutterschafen und 22 Lämmern. Die Herde beweidet das Naturschutzgebiet des ehemaligen Truppenübungsplatzes, von dem aus man über den Ockstädter Kirschenberg weit in die Wetterau blicken kann. FOTO: DOSTALEK

Attraktion für Spaziergänger

  • vonAnne-Rose Dostalek
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Friedberg-Ockstadt (dos). Schafe kennen keine Abstandsregelung. Gelassen sitzt Schäfer Klaus Rinker auf der Wiese oberhalb des Ockstädter Kirschenberges und schaut der Herde zu, die eifrig das frische Grün unter blühenden Kirschbäumen abzupft. Die beiden Hütehunde Luna und Ben sorgen dafür, dass die Schafe zusammenbleiben. Munter hüpfen die Lämmer herum, die Ende März geboren wurden. Sie sind schwarz, weiß oder gescheckt. »Das war nicht so gewollt, ein böser Bube hat sein Unwesen getrieben«, sagt Rinker verschmitzt lächelnd und meint damit ein Bocklamm, das nicht rechtzeitig kastriert wurde. Viele Mutterschafe sind in der Herde. »Die Hauptlammzeit beginnt jetzt erst«, sagt Rinker, der morgens die Schafe rausgetrieben hat und sie abends wieder einpferchen wird. Die Herde gehört zur Bio-Schäferei Willy Weißelberg aus Ober-Mörlen, der 70 Hektar Land bewirtschaftet, zum größten Teil Fauna-Flora-Habitat-Gebiete wie das Naturschutzgebiet der ehemaligen Raketenstation in Ockstadt. Ohne die regelmäßige Beweidung durch Schafe würden diese Flächen schnell verbuschen. Die Schafe halten auch die Gräser kurz und erleichtern im Frühjahr den Wiesenbrütern ihr Geschäft. Für Spaziergänger, die zurzeit die Kirschblüte in Ockstadt bewundern und bis zum Naturschutzgebiet gelangen, sind die Schafe eine Attraktion.

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