Axel Pabst (im Turm) und Martin Götz beim Einsatz der Lamellenkonstruktionen.
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Axel Pabst (im Turm) und Martin Götz beim Einsatz der Lamellenkonstruktionen.

Angebot für Mauersegler und Co.

  • vonred Redaktion
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Friedberg-Dorheim(pm). Lange hatte sich am Dorheimer Trafoturm scheinbar nichts getan. Die Schleiereulen waren mit ihren fünf Jungen ausgezogen, und die NABU-Aktiven hörten öfter die Frage "Wie geht es jetzt weiter?". Als dann auch noch die früheren Durchlässe für die Oberlandleitungen aufgebrochen waren, gab es noch mehr ratlose Bürger in Dorheim. Doch wer genau hinschaut, kann seit wenigen Tagen die Fortschritte erkennen. Die Maueraufbrüche wurden jetzt mit Lamellenkonstruktionen aus Holz verkleidet und sind wieder geschlossen. Doch was steckt dahinter, warum der ganze Aufwand?

Die Holzkonstruktionen wurden von einem NABU-Mitglied erdacht und gebaut. Es gibt Durchschlupf-Möglichkeiten, die direkt in die innen angebrachten Nisträume führen. Zum Beispiel für Fledermäuse, Schleiereulen oder Mauersegler - für alle sind je nach Bedarf der Tiere unterschiedliche Kästen eingebaut. So weit so gut, aber die NABU-Aktiven hatten noch eine Hürde zu überwinden: Wie können diese Verkleidungen von außen am Turm angebracht werden? Nach zwei Telefonaten, die Ruth Müller, Vorstandssprecherin des NABU Friedberg führte, war die Lösung gefunden. Die Dorheimer CDU-Mitglieder Axel Pabst und Martin Götz opferten ihre freie Zeit und bauten die Konstruktionen ein. Pabst stand mit seinem Werkzeug im Turm und verankerte die Verkleidungen, die Götz außen einpasste. Dabei kam auch der Hubsteiger von Martin Götz zum Einsatz. Durch das Engagement der beiden ging die ganze Aktion in noch nicht einmal drei Stunden über die Bühne. Und beide verzichteten großzügig auf eine Bezahlung, was das doch sehr schmale Budget des NABU Friedberg schont.

Ein weiterer Meilenstein für die Umgestaltung des Trafoturms in prominenter Ortsrandlage ist abgearbeitet. Für die NABU-Aktiven kann es mit den weiteren Arbeiten, über die der NABU Friedberg auch wieder informieren wird, weitergehen. Und wer jetzt einmal um den Turm herumgeht, stellt eines fest: Richtung Westen und Osten ist jeweils eine der Verkleidungen farbig gestaltet. Rot-Gelb, also in den Dorheimer Farben, in Richtung Breidenbach’scher Hof, und in den NABU-Vereinsfarben Blau-Weiß in Richtung Friedhof.

Wie immer finden Interessierte weitere Informationen in Text und Bild unter www.NABU-Friedberg.de.

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