koe_Weillneu_170921_4c
+
Interpretieren Brecht und Weill: Saxofonist Tobias Rüger (l.) und Sänger André Haedicke.

Anekdoten von Brecht und Weill

  • VonRedaktion
    schließen

Friedberg (pm). Ein »Tiny Concert« der Volksbühne Friedberg in Kooperation mit dem Ticket-Shop wurde beim »Kulturfeuerwerk« gegeben. Veranstaltungsort war der Ticket-Shop Friedberg. Es kam zur Aufführung: »BrechtWeillJazz« - eine Konzert-Lesung mit den Künstlern André Haedicke, Gesang und Vortrag, und Tobias Rüger, Begleitung mit Saxofon.

Kurt Weill war zeitlebens ein unangepasster Zeitgenosse. Er erlangte zunächst Bekanntheit durch die Zusammenarbeit mit Bertolt Brecht (Die Dreigroschenoper 1928, Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny 1930, Die sieben Todsünden 1933). Brecht gilt ebenfalls als unangepasster Zeitgenosse: Zu seinen bekanntesten Stücken zählen »Die Dreigroschenoper«, »Mutter Courage« sowie das kapitalismuskritische Werk »Die heilige Johanna der Schlachthöfe«.

Das abwechslungsreiche Programm führte zu Erzählungen zum Leben der beiden Künstler Weill und Brecht.

Den Anfang machte das Lied aus der »Dreigroschenoper« Mackie Messer, danach folgte Brechts Gedicht »Der Choral vom großen Baal«, der »September-Song« von Weill, eines der bekanntesten Stücke, wurde von Rüger mit seinem Saxofon hervorragend intoniert. Mit viel Humor und Charme erzählten die Künstler Anekdoten aus den Leben von Brecht und Weill - besonders nah und immer mit einem Augenzwinkern.

Bernd Baier von der Volksbühne wünscht sich weitere interessante Veranstaltungsorte für dieses Format der »Tiny Concerts«, wo Künstler hautnah erlebt werden können.

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema

Kommentare