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Beeindruckt von der Kreativität bei Chic-mic: CDU-Bundestagskandidat Armin Häuser (M.), Bernd Wagner (r.) und Frank Litzinger (l.) mit Firmengründer Khadem Hossini und seiner Mitarbeiterin Sonja Schultheiß-Safer.

Alternative zu herkömmlichen Kunststoffen

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Friedberg (pm). Schöne Geschenke nachhaltig zu produzieren, hat sich Khadem Hossini zur Aufgabe gemacht. Seit 2019 ist sein 2010 gegründetes Unternehmen Chic-mic in Ossenheim ansässig.

Mit großem Interesse ließen sich CDU-Bundestagskandidat Armin Häuser sowie die Vorsitzenden des CDU-Stadtverbands Friedberg, Bernd Wagner, und des CDU-Ortsverbands Ossenheim, Frank Litzinger, anlässlich eines Unternehmensbesuchs Entwicklung, Herstellung und Vertrieb unter anderem von klimaneutral produzierten Trinkbechern, Lunchboxen, Thermosflaschen und Bambus-Servietten erläutern. Für seine Haushalts- und To-Go-Artikel setzt Hossini vor allem auf Edelstahl und den Biokunststoff PLA (Poly Lactic Acid oder auch Polymilchsäuren). PLA wird aus Pflanzenzucker (in der Regel aus Maisstärke, Maniok oder Zuckerrohr) gewonnen und ist unter bestimmten Bedingungen, zu denen vor allem eine Temperatur von mindestens 60 Grad Celsius gehört, biologisch abbaubar.

Aktuell können drei Entsorgungsanlagen in Deutschland PLA-Produkte kompostieren, weshalb Hossini auch gleich eine dringende Bitte an die Politik formulierte: »PLA ist eine echte Alternative zu herkömmlichen Kunststoffen. Wir brauchen dringend weitere Kompostierungsmöglichkeiten dafür.«

»Die Klimaneutralität bzw. sogar -positivität seiner Produkte ebenso wie des Unternehmens insgesamt sichert Chic-mic nicht nur durch die hohe Materialnachhaltigkeit der verwendeten Rohstoffe, sondern es gleicht die durch Produktion und Transport entstandene Umweltbelastung durch den Kauf hochwertiger CO2-Minderungszertifikate aus«, berichtet die CDU in einer Pressemitteilung. Mit der aus PLA produzierten »bioloco plant-Kollektion« beispielsweise würden Aufforstungsmaßnahmen in Uruguay unterstützt und im Südwesten der chinesischen Provinz Henan effiziente Solarkocher an ländliche Haushalte verteilt. Bamboo Napkins, die Servietten aus 100 Prozent Bambusfasern, würden über den Zertifikatekauf zur Waldaufforstung in Peru beitragen. Zur Klimaneutralität des Unternehmens selbst würden die Verteilung effizienter Kochöfen in Ruanda und ebenfalls Aufforstungsmaßnahmen in Uruguay gefördert. Armin Häuser zeigte sich beeindruckt von der Kreativität des Unternehmens bei der Suche nach alternativen Rohstoffen sowie der »sehr ansprechenden Gestaltung« der Produkte. »Das Wachstum Ihres Unternehmens spricht für Sie und für sich. Sie machen vor, wie man mit einem gewissen Aufwand seinen eigenen ökologischen Fußabdruck optimieren kann«, betonte Häuser und versprach, das Anliegen des innovativen Unternehmers weiterzuleiten.

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