Streit um Lichert

AfD-Sprecher: Hahn reitet billige Attacke

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Wetteraukreis(pm). Im AfD-internen Streit hatte das Landgericht Frankfurt kürzlich entschieden, dass der AfD-Landtagsabgeordnete Walter Wissenbach seinen Fraktionskollegen, den Sprecher des AfD-Kreisverbands Wetterau, Andreas Lichert, in einer parteiinternen E-Mail-Gruppe als "stolzes Mitglied der Identitären Bewegung" nennen darf.

Der heimische FDP-Abgeordnete Dr. h.c. Jörg-Uwe Hahn hatte Lichert daraufhin aufgefordert, "sich jetzt zügig aus der Politik selbstständig zu verabschieden". Der stellvertretende AfD-Kreissprecher Norbert Schmidt und der AfD-Co-Landesvorsitzende Klaus Herrmann seien nun gefordert, darauf hinzuwirken.

Schmidt weist dies in einer Pressemitteilung als "billige Attacke" und "Privatmeinung" abseits der Fakten entschieden zurück: "Dazu ist vor allem festzustellen, dass es insbesondere für einen ehemaligen Justizminister ein Armutszeugnis darstellt, des Lesens nicht mächtig zu sein. Das Landgericht Frankfurt hat keineswegs geurteilt, Andreas Lichert sei Mitglied der IB, sondern lediglich den Rahmen der freien Meinungsäußerung so weit gefasst, dass sein Prozessgegner ihn so bezeichnen darf."

Zur politischen Zukunft des umstrittenen Lichert äußerte sich Schmidt nicht.

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