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Abschied in besonderem Rahmen

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Friedberg (pm). Die Abiturientinnen und Abiturienten der Johann-Philipp-Reis-Schule (JPRS) haben am Freitag auf dem Schulhof ihre Zeugnisse erhalten und sind feierlich verabschiedet worden. 36 Schülerinnen und Schüler haben das Abitur bestanden. Der Jahrgangsdurchschnitt der Noten liegt bei 2,5. Ein Schüler hat den schulischen Teil der Fachhochschulreife verliehen bekommen.

Bei der Veranstaltung achtete JPRS-Oberstufenleiter Tobias Bauschke sehr darauf, dass alle Hygienevorschriften eingehalten wurden. Dazu gehörten neben der Voranmeldung für Schüler und Gäste, der Teilnehmerbegrenzung, der Maskenpflicht, der Abstandsregelung, der Bereitstellung einer Hygienestation und weiteren Vorkehrungen auch, dass der Abiturjahrgang im Vorfeld in zwei Gruppen aufgeteilt worden war. Somit erfolgte die Zeremonie auf dem Schulhof gleich zweimal hintereinander. Unter Einhaltung dieser Regeln konnten die Absolventen mit den sie begleitenden Gästen (maximal zwei pro Schüler) auch in Zeiten der Corona-Pandemie ihre Zeugnisse in einem gebührenden Rahmen entgegennehmen.

Respekt angesichts der Bedingungen

Schulleiter Nick Szymanski drückte seine Freude darüber aus, dass auch in dieser turbulenten Zeit ein Weg gefunden worden sei, die Abiturzeugnisse in einem feierlichen Rahmen übergeben zu können. Szymanski beglückwünschte die Absolventen zum bestandenen Abitur und bedankte sich bei ihnen, dass sie sich für das Abitur an einer Berufsschule entschieden hatten. Seinen Dank richtete er auch an die Eltern für deren Unterstützung der Abiturienten und an das Lehrerkollegium für ihr hohes Engagement auch unter Corona-Bedingungen. Ein besonderer Dank galt Oberstufenleiter Tobias Bauschke für die perfekte Organisation angesichts zahlreicher Vorschriften. Der Schulleiter zollte den Abiturienten Respekt, die ihre Prüfungen unter Corona-Bedingungen abgelegt und sich bei allen Hygienemaßnahmen während der Prüfungen nicht hatten aus der Ruhe bringen lassen.

Schulpfarrer Horst-Jürgen Wohlgemuth verlas einen Segenswunsch für die Abiturienten, und Oberstufenleiter Bauschke stellte seine Rede unter das Motto »Lebenswege«. Er wies auf die besondere Hürde der Corona-Pandemie hin, die die Schüler auf ihrem Weg zum Abitur nicht habe aufhalten können. Bauschke dankte insbesondere Lilly Eulenpesch und Jannik Starck für die Planung der Abi-Feier sowie Alicia Tichelaar und Paul Spies für die Redaktion der Abschlusszeitung.

Aykut Tuncer mit Note 1,1

Als federführende Verantwortliche des Abitur-Komitees richteten Lilly Eulenpesch und Jannik Starck einen herzlichen Dank an die beiden Tutorinnen Valeria Peuchert und Claudia Schirm für ihr unermüdliches Engagement und an Tobias Bauschke, der alles Erdenkliche getan habe, dass die Abiturprüfungen unter Corona-Bedingungen möglichst reibungslos ablaufen konnten. Die Geehrten freuten sich über Blumensträuße. Im Anschluss daran händigten die beiden Tutorinnen den Abiturienten ihre Zeugnisse aus.

Folgende Abiturienten wurden als Zeugnisbeste ihres Jahrgangs geehrt: Aykut Tuncer (1,1), Martin Peter Kubicki (1,3), Judith Dorothee Kern (1,5), Daniel Kabaca (1,7), Niclas Rupp (1,8), Kevin Nolle (1,9). Oberstufenleiter Bauschke bedankte sich bei der Abiturientin Muzi Feng für ihren langjährigen Einsatz im Schulsanitätsdienst und überreichte ihr als Anerkennung für ihr soziales Engagement eine Urkunde.

Nach dem Ende des akademischen Teils formierten sich die Abiturienten zum Gruppenfoto - die erste Gruppe am späten Nachmittag, die zweite am frühen Abend. Auch dies im Rahmen besonderer Vorkehrungen: Erst nachdem sich die Absolventen auf dem Schulhof zwecks Einhaltung des Mindestabstandes auf den Markierungen positioniert hatten, durften sie ihre Mund-Nasen-Masken abnehmen, und die Eltern sowie Schulfotografin Anna Brooke konnten Fotos machen. Dann klang diese besondere Abiturfeier mit Softgetränken, Sekt und vielen Gesprächen aus.

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