1700 Menschen sorgen für Lebensmittel

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Wetteraukreis (pm). Sie sorgen für Nachschub im Supermarkt: In der Wetterauer Lebensmittelindustrie arbeiten nach Angaben der Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) derzeit rund 1700 Menschen dafür, dass Essen und Trinken nicht knapp werden. Überstunden und Extra-Schichten seien schon seit Wochen an der Tagesordnung, sagt Andreas Kampmann von der NGG-Region Nord-Mittelhessen. Er übt scharfe Kritk an den Supermarktketten. Die Konzerne forderten von den Herstellern auf der einen Seite, in der Krise noch schneller und noch mehr zu produzieren. Zugleich wolle man die Preise drücken. Das gehe letztlich auf Kosten der Mitarbeiter, so Kampmann. »Corona darf nicht dafür herhalten, die Höchstgrenzen bei der Arbeitszeit au szuhebeln.« Gesetzliche Standards seien wichtig: nicht mehr als zehn Stunden am Tag, nicht mehr als 60 pro Woche. Auch der Arbeitsschutz sei wichtig. Die Firmen müssen dafür sorgen, dass Schutzkleidung da ist und die Abstandsregeln - etwa an Produktionsstraßen - eingehalten werden.

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