Aus der Hand von Dirk M. Fellermann nimmt Stephanie Becker-Bösch die Spendenzusage der KdW entgegen. FOTO: PM
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Aus der Hand von Dirk M. Fellermann nimmt Stephanie Becker-Bösch die Spendenzusage der KdW entgegen. FOTO: PM

1500 Euro für Hospiz

  • vonred Redaktion
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Friedberg/Bad Nauheim(pm). Nach jahrelangen Überlegungen und vergeblichen Anläufen wird seit zwei Jahren die Einrichtung des ersten Hospizes der Wetterau in der ehemaligen evangelischen Johanneskirche Bad Nauheim konkret geplant. Mit einer Spende in Höhe von 1500 Euro unterstützt die gemeinnützige Gesellschaft "Kliniken des Wetteraukreises Friedberg-Schotten-Gedern" (KdW) den 2019 gegründeten Förderverein Hospiz Wetterau.

Eine schriftliche Bestätigung der Zuwendung übergab Dr. Dirk M. Fellermann, Geschäftsführer des Gesundheitszentrums Wetterau (GZW), an Erste Kreisbeigeordnete Stephanie Becker-Bösch in ihrer Eigenschaft als beratendes Mitglied des Förderverein-Vorstands.

Die Stadt Bad Nauheim und die von den Anteilseignern Wetteraukreis und seinen kleineren Partnern Stadt Gedern und Vitos GmbH getragene KdW halten derzeit jeweils 50 Prozent der Anteile an der Gesundheitszentrum Wetterau gGmbH.

Die KdW verfolgt gemäß Satzung "ausschließlich gemeinnützige und mildtätige Zwecke", wie die Förderung des öffentlichen Gesundheitswesens, der Jugend- und Altenhilfe, der Wohlfahrtspflege und der Mildtätigkeit durch die Unterstützung hilfsbedürftiger Menschen.

"Die Etablierung eines ersten stationären Hospizes in der Wetterau ist überfällig. Zwar möchten die meisten Menschen auf keinen Fall im Krankenhaus, sondern zu Hause sterben, aber das ist aus mancherlei Gründen nicht immer möglich. Ein stationäres Hospiz kann da eine gute Alternative sein", sagte Becker-Bösch, die sich für die Spende bedankte.

Die Auflagen für eine solche Einrichtung sind definiert. Unter anderem gehört dazu die Verpflichtung, fünf Prozent der laufenden Betriebskosten durch Spenden aufzubringen. Patientinnen und Patienten entstehen keine Kosten, denn 95 Prozent der Ausgaben werden von den jeweiligen Kranken- und Pflegekassen getragen. "Der Förderverein ist bereits jetzt, noch vor der Eröffnung des Hospizes, damit beschäftigt, für den von ihm geforderten Fünf-Prozent-Anteil einen Grundstock zu legen", erläuterte Becker-Bösch.

Schon vor zehn Jahren mit im Boot

"Als ambulanter und stationärer Gesundheitsversorger der Region begrüßt das Gesundheitszentrum Wetterau ausdrücklich die erfolgreichen Bemühungen, ein Hospiz in der Wetterau zu errichten", sagte Fellermann. Er erinnerte daran, dass bereits die ersten Anläufe zur Hospizgründung vor zehn Jahren mit Unterstützung durch das GZW unternommen worden seien. Nun werde der zweite Anlauf von Erfolg gekrönt. Auch der Standort in der Gesundheitsstadt Bad Nauheim sei aus Sicht des GZW gut gewählt. Es sei deshalb folgerichtig, dass die Muttergesellschaft KdW mit der Spende einen konkreten Beitrag zu dem Projekt leiste.

Fellermann wünschte dem Förderverein Hospiz Wetterau viel Erfolg und Ausdauer bei der Verwirklichung seines wichtigen Vorhabens.

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