1400 Minijobs laut IG BAU weggefallen

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Wetteraukreis (pm). Im Wetteraukreis seien im vergangenen Jahr rund 1400 geringfügig entlohnte Arbeitsverhältnisse weggefallen. Das teilt die Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) mit. Innerhalb von zwölf Monaten sei ihre Zahl um 6 Prozent auf zuletzt 24 200 gesunken. Die Gewerkschaft beruft sich hierbei auf Zahlen der Bundesagentur für Arbeit.

»Der Rückgang zeigt, dass Minijobs alles andere als krisenfest sind. In unsicheren Zeiten kürzen Firmen zuerst bei den 450-Euro-Kräften, die allerdings weder Anspruch auf das Kurzarbeiter- noch auf das Arbeitslosengeld haben«, wird Bezirksvorsitzender Karl-Otto Waas zitiert. Er fordert, Lehren aus der Pandemie zu ziehen und Betroffene besser zu schützen. Minijobs müssten ab dem ersten Euro sozialversicherungspflichtig werden.

Vor allem in der Gebäudereinigung seien prekäre Arbeitsverhältnisse besonders stark verbreitet und würden insbesondere für Frauen zum Karriere- und Armutsrisiko.

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