Tim Frühlings Lesung in der Rosbacher Wasserburg war Teil des Kultursommers Mittelhessen. ARCHIVFOTO: LH
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Tim Frühlings Lesung in der Rosbacher Wasserburg war Teil des Kultursommers Mittelhessen. ARCHIVFOTO: LH

"132 sichere Veranstaltungen"

  • vonred Redaktion
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Wetteraukreis(pm). Obwohl 70 Prozent der ursprünglich geplanten Veranstaltungen beim Kultursommer Mittelhessen nicht stattfinden konnten, ziehen die Verantwortlichen dennoch eine positive Bilanz. 132 Live-Veranstaltungen waren trotz Corona möglich, einige davon auch in der Wetterau. 15 000 Zuschauer waren insgesamt dabei.

Für den Vorstand und die Geschäftsführung des Kultursommer Mittelhessen habe schnell und trotz der Corona-Einschränkungen festgestanden, dass Kultur stattfinden müsse. Unmittelbar nachdem sich abzeichnete, dass Live-Veranstaltungen wieder durchgeführt werden konnten, begann die Neuplanung.

Regionale Veranstalter und der Kultursommer Mittelhessen organisierten Open-Air-Veranstaltungen, da so mehr Zuschauer möglich waren. An elf - zum Teil - neuen Orten konnten Künstler in Parks, in Schloss- und Burghöfen, Freilichtbühnen oder einem Industriegelände oder Sportplatz auftreten.

Dies sei wiederum nur möglich gewesen, da die Förderer des Kultursommers - auch unter den besonderen Bedingungen - zu ihren finanziellen Zusagen gestanden hätten. Allen voran das Hessische Ministerium für Wissenschaft und Kunst, die Sparkassen Kulturstiftung Hessen-Thüringen und Lotto Hessen, die Ovag sowie die beteiligten Landkreise und Oberzentren.

Es habe unzählige Highlights gegeben, die zum Teil sehr kurzfristig, aber mit Professionalität und viel Improvisationstalent entstanden seien.

Romantische Sommerabende mit besonderen Veranstaltungen erlebten die Besucher in der Wasserburg in Rosbach (wie die Lesung mit Tim Frühling oder die Zaubershow mit Nicolai Friedrich), im Kurpark in Bad Nauheim (der Auftritt der Band Spark) oder auf Schloss Ortenberg, um nur einige zu nennen.

Ein Novum war das erste Rock-Spektakel in einer "Sitzfestival Edition" das in Münzenberg stattfand. Es sei nach Angaben der Veranstalter eines der wenigen Rock-Festivals in Deutschland gewesen, das stattfinden konnte.

"Keines der Events wurde zu einem Gesundheitsrisiko", teilte Geschäftsführer Frank Dauer mit. Die Veranstalter hätten sich gut mit den zuständigen Ordnungs- oder Gesundheitsämtern abgestimmt und unter großem organisatorischen Mehraufwand ihren Zuschauern "unvergessliche Stunden" geboten. Doch nicht nur das Publikum sei begeistert gewesen, auch die Künstler seien froh gewesen, wieder auf einer Live-Bühne stehen zu können und Applaus zu bekommen. Auch die Bühnenbauer, Licht- und Tontechniker berichteten, dass sie sehr glücklich gewesen seien, endlich wieder eine Veranstaltung betreuen zu können.

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