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Die Tafelhelfer Angel Arrastia und Hayedeh Pishkari packen die Masken in Fünferpäckchen ab.

11 000 Masken für Bedürftige

  • vonHarald Schuchardt
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Friedberg (har). Vier große und ein kleineres Paket sind kürzlich im Laden der Friedberger Tafel in der Kleinen Klostergasse 11 eingetroffen. Darin befanden sich 11 000 dreilagige Mund-Nasen-Schutz-Masken. Verteilt wurden die medizinischen Masken vom Wetteraukreis, Initiator der Lieferung war jedoch das Land Hessen, das insgesamt 455 500 Masken für die 56 hessischen Tafeln bestellt hatte.

Die Tafeln waren zuvor aufgefordert worden, ihren Bedarf zu ermitteln.

»Wir versorgen aktuell gut 650 Bedarfsgemeinschaften mit rund 1650 Personen aus Friedberg, Bad Nauheim und den umliegenden Kommunen im 14-täglichen Rhythmus mit Lebensmitteln«, sagt Tafel-Vorsitzender Peter Radl. Laut dem vorgegebenen Schlüssel erhält jedes Familienmitglied fünf Masken. Da sich in jedem Pack 50 Masken befinden, müssen die Mundschutze nun in Fünferpacken aufgeteilt werden. Diese Packen werden dann entsprechend der Personenzahl einer Familie in die einzelnen Kisten gelegt, in denen die Lebensmittel für die Abholung durch die jeweiligen Tafelkunden zusammengestellt werden.

Am Montagvormittag begann die Umpack-Aktion. Die beiden ehrenamtlichen Tafelhelfer Angel Arrastia und Hayedeh Pishakri waren zum Umpacken abgestellt worden. Ansonsten sind beide im Bereich »Sortierung« tätig. »Unser Ziel ist es, die Masken in den nächsten zwei Wochen an alle Tafelkunden zu verteilen«, sagt Radl. In den nächsten Tagen wird noch eine Lieferung des Landesverbands erwartet. Dieser hat für alle Tafelhelfer in den hessischen Tafeln insgesamt 49 500 FFP2-Masken bestellt. Die Friedberger Tafel erhält 650 Stück. »Wir sind bisher sehr gut durch die Pandemie gekommen. Unser Konzept greift, wir hatten noch nicht einen einzigen Corona-Fall«, freut sich Radl. Sollten nach dem Umpacken noch Masken übrig sein, so gehen diese an das Karl-Wagner-Haus, das Wohnheim für Männer nahe des Tafelladens. »Wir haben mit dem Männerwohnheim schon immer einen sehr guten Kontakt«, sagt Peter Radl.

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