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Vikarin Tanja Langer und Küsterin Ursula Harth verlassen die ev. Gemeinde Mockstadt.

Zweifacher Abschied

  • VonInge Schneider
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Florstadt/Ranstadt (im). Mit Dankes- und Ermutigungsworten sowie liebevoll gewählten Präsenten hat die evangelische Kirchengemeinde Mockstadt Vikarin Tanja Langer an ihre neue Wirkungsstätte Eckartshausen und die langjährige Küsterin Ursula Harth in den Ruhestand verabschiedet.

Von Nidda und aus dem Beruf der Gemeindepädagogin kommend hatte Langer im September 2019 ihren Dienst und ihre Ausbildung in der Kirchengemeinde Mockstadt angetreten. Die heute 47-Jährige hatte da bereits als Beamtin im Vollzugsverwaltungsdienst sowie als Lehrerin für Deutsch und Englisch gearbeitet. Das Studium der Theologie absolvierte sie berufsbegleitend.

Pfarrer Manuel Eibach verglich das Wagnis des Glaubens mit dem Gang des Apostels Petrus über das Wasser des Sees Genezareth hinweg auf Jesus zu. »Wie dürfen darauf vertrauen, dass Gott uns in jeder Lebenslage entgegenkommt und uns aufhilft, wenn wir zu versinken drohen.« Langer blickte auf ereignisreiche Monate zurück: »Ich habe getauft, konfirmiert und beerdigt. Ich habe eine Kirche mitgestalten können, die sich mit der Herausforderung einer Pandemie auseinandersetzen musste und dabei neue Wege ging.«

Küsterin Ursula Harth war 20 Jahre im Gemeindezentrum Nieder-Mockstadt tätig. Als gebürtige Usenbornerin hatte sie einst nach Nieder-Mockstadt geheiratet und gemeinsam mit ihrem Mann Walter drei Kinder großgezogen. Neben dem Haushalt arbeitete sie lange Zeit an der Poststelle bei Neckermann in Frankfurt. Mit der Pensionierung entschied sie sich auf Anregung des damaligen Pfarrers Norbert Heide, das Amt der Küsterin anzutreten, das sie nun, mit 80 Jahren, niederlegte. »Du hast in 20 Jahren Küstertätigkeit ermöglicht, dass Menschen die freundliche Zuwendung Gottes mit allen Sinnen erfahren konnten«, sagte Eibach. »Wir als Kirchengemeinde - und auch ich ganz persönlich - sind dir dankbar für alles Mitdenken und Mittun.« FOTO: IM

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