Der bislang ungenutzte Platz unter dem Dach soll als zusätzlicher Raum ausgebaut werden. Darüber freuen sich (v. l.) Joachim Heuser, Bauamtsleiter Florstadt, Gerhard Salz, Förderverein Betreuungsschule Stammheim, Bürgermeister Herbert Unger, Kreisbeigeordneter Matthias Walther, Volker Matthesius, Leiter der Fachstelle Strukturförderung, Erhard Nagel und Christine Hofmann, beide von der Arbeitsgruppe Dorfgeschichte Stammheim. 	FOTO: PRW
+
Der bislang ungenutzte Platz unter dem Dach soll als zusätzlicher Raum ausgebaut werden. Darüber freuen sich (v. l.) Joachim Heuser, Bauamtsleiter Florstadt, Gerhard Salz, Förderverein Betreuungsschule Stammheim, Bürgermeister Herbert Unger, Kreisbeigeordneter Matthias Walther, Volker Matthesius, Leiter der Fachstelle Strukturförderung, Erhard Nagel und Christine Hofmann, beide von der Arbeitsgruppe Dorfgeschichte Stammheim. FOTO: PRW

Zuschuss ist bewilligt

  • vonRedaktion
    schließen

Florstadt-Stammheim (prw). Der Zuschuss für den Ausbau des Dachgeschosses der Schülerbetreuung Stammheim ist bewilligt. Kreisbeigeordneter Matthias Walther hat diesen im Rahmen des Dorfentwicklungsprozesses bewilligt. Mit rund 59 000 Euro werde die Maßnahme, die insgesamt 210 000 Euro kosten soll, bezuschusst.

Die Schülerbetreuung an der Grundschule in Stammheim wurde und werde von den Schülerinnen und Schülern aus allen Florstädter Stadtteilen sehr gut besucht. Daher soll nun der »ungenutzte Platz unter dem Dach« als zusätzlicher Raum ausgebaut und mit einer außenliegenden Fluchttreppe versehen werden.

Gemeinsame Nutzung

Dieser zusätzliche Raum soll während der Schulzeit montags bis freitags täglich von 7 bis 8 Uhr und nach dem jeweiligen Unterrichtsschluss bis 17 Uhr genutzt werden. Während der Ferienzeit finden unter anderem Ferienspiele in den Räumlichkeiten statt. Auch für den Arbeitskreis Dorfgeschichte Stammheim sollen Räumlichkeiten zur Verfügung gestellt werden.

Das Gebäude neben der Stammheimer Grundschule wurde bereits in der Dorferneuerungsphase 2007 mit rund 138 000 Euro gefördert. Dabei ging es um den Neubau zur »Schaffung neuer Räumlichkeiten für die Schülerbetreuung sowie die Einrichtung einer Toilettenanlage«.

Florstadt ist nach Angaben des Wetteraukreises der erste gesamtkommunale Förderschwerpunkt im Kreisgebiet, das heißt, die Dorfentwicklung werde nicht auf einen oder zwei Ortsteile beschränkt, sondern erfasse die gesamte Stadt. Grundlage der Dorfentwicklung ist ein Integriertes kommunales Entwicklungskonzept (IKEK). Das Programm begann im Jahr 2012, das Konzept wurde 2013/2014 erstellt und die Umsetzung von der Stadtverordnetenversammlung 2014 beschlossen. Es endet 2021, mit der Auszahlung der letzten Förderungen.

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema

Kommentare