"Wir sind froh und stolz"

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Der Hilde-Ulrichs-Stiftung für Parkinsonforschung mit Sitz in Florstadt ist es gelungen, die Sportlerin Carolin Schäfer als Schirmherrin zu gewinnen. Das berichtet die Privatstiftung, die sich die Förderung von nichtmedikamentösen Therapieformen bei der Krankheit Morbus Parkinson auf die Fahnen geschrieben hat, nun in einer Pressemitteilung.

Der Hilde-Ulrichs-Stiftung für Parkinsonforschung mit Sitz in Florstadt ist es gelungen, die Sportlerin Carolin Schäfer als Schirmherrin zu gewinnen. Das berichtet die Privatstiftung, die sich die Förderung von nichtmedikamentösen Therapieformen bei der Krankheit Morbus Parkinson auf die Fahnen geschrieben hat, nun in einer Pressemitteilung.

Die Siebenkämpferin Carolin Schäfer ist eine der erfolgreichsten deutschen Leichtathletinnen. Bei den olympischen Spielen 2016 in Rio hat sie mit einem fünften Platz abgeschnitten.

Für die Hilde-Ulrichs-Stiftung ist die Schirmherrschaft von Carolin Schäfer ein Geburtstagsgeschenk: Denn zeitgleich mit dem 20. Welt-Parkinson-Tag am 11. April feiert auch die Stiftung ihren 20. Geburtstag mit einer Jubiläumsveranstaltung, tagsüber in Staden, abends dann in Frankfurt. Wieso ausgerechnet eine junge, aktive Sportlerin die Schirmherrschaft einer Parkinson-Stiftung übernimmt, "begründet sich darin, dass die Stiftung seit Langem schon die große therapeutische Wirkung von Bewegung und Sport bei Parkinson propagiert", sagt der Vorsitzende des Stiftungsbeirats, Dr. Jürgen Weber, der selbst seine langjährige Parkinson-Erkrankung durch sportliches Fahrradfahren eingedämmt hat.

Carolin Schäfer sieht ihre neue Aufgabe nicht nur als eine Unterstützung der Stiftungsziele aus sozialer Verantwortung: "Für mich ist die Übernahme der Aufgabe ein Geben und Nehmen", sagt die Sportlerin. Die Parallelen sieht sie in der Erfahrung der Beteiligten in Selbstdisziplin, Konsequenz und hartnäckigem Verfolgen von selbst gesteckten Zielen. "Das haben mir die ersten Gespräche schon gezeigt", sagt sie.

"Wir sind sehr froh und stolz, mit Carolin eine sympathische prominente Person gefunden zu haben, die unserer Stiftung ein Gesicht gibt", betont die Geschäftsführerin und Stiftungsbeauftragte Stephanie Heinze, die selbst jung an Parkinson erkrankt ist. "Dies kann auch den Betroffenen helfen, weiter motiviert zu trainieren", ergänzt Dr. Mareike Schwed, Sportwissenschaftlerin und Beiratsmitglied. "Studien belegen, dass sportliches Training den Krankheitsverlauf positiv beeinflussen kann und dass sich die Lebensqualität verbessert."

Ihre neue Aufgabe kann Carolin Schäfer schon bald mit Leben erfüllen. Bei der bundesweit zentralen Informations- und Erlebnisveranstaltung anlässlich des 20. Welt-Parkinson-Tags am 11. April in Frankfurt wird sie sich vorstellen. (Archivfoto: dpa)

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