Die Reichelsheimer SPD-Bürgermeisterkandidatin Lena Herget-Umsonst hat sich mit Florstadts Bürgermeister Herbert Unger im Feuerwehrhaus zwischen Nieder-Florstadt und Ober-Florstadt getroffen. FOTO: PV
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Die Reichelsheimer SPD-Bürgermeisterkandidatin Lena Herget-Umsonst hat sich mit Florstadts Bürgermeister Herbert Unger im Feuerwehrhaus zwischen Nieder-Florstadt und Ober-Florstadt getroffen. FOTO: PV

"Wertschätzung für Feuerwehr"

  • vonred Redaktion
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Florstadt(pm). "Unsere Einsatzkräfte in den Feuerwehren leisten hervorragende und lebenswichtige Arbeit.". Das sagt die Reichelsheimer SPD-Bürgermeisterkandidatin Lena Herget-Umsonst. Damit die Feuerwehrleute diese wichtige Arbeit leisten können, müssen sie sich das ganze Jahr über fortbilden, üben und bereithalten. Dafür hätten sie die bestmögliche Unterstützung, sondern auch moderne und angemessene Ausstattung sowie Wertschätzung verdient, meint Herget-Umsonst.

Sie besuchte kürzlich das Feuerwehrhaus zwischen Nieder-Florstadt und Ober-Florstadt. Florstadts Bürgermeister Herbert Unger zeigte Herget-Umsonst die Räumlichkeiten - von der Fahrzeughalle über die zentrale Kleiderkammer und Schlauchwaschanlage bis hin zu den Büro-, Fitness- und Versammlungsräumen.

Ziel ihres Besuchs sei ein Austausch zu dem Thema Förderung der Feuerwehren vor Ort mit dem Florstädter Bürgermeister gewesen.

In einer zweijährigen Bauphase seien 3,1 Millionen Euro für die "Zukunftsfähigkeit der Feuerwehr" investiert worden. "Uns war klar, dass das kein Gegenwartsprojekt ist, sondern, dass wir für die Zukunft bauen", sagte Unger. Das Feuerwehrhaus an diesem Standort sei das Ergebnis einer langen und intensiven Zusammenarbeit zwischen Verwaltung und Feuerwehr. Eine Zusammenlegung sei damals von Feuerwehrseite gewünscht worden, ohne dass politischer Druck ausgeübt wurde, erläuterte der Bürgermeister. Das nun die Zusammenlegung der Feuerwehrvereine folge, sei nachvollziehbar und zeige, dass die Zusammenlegung der beiden Wehren Erfolge verzeichne.

Punkte für die Zukunft

Herget-Umsonst war vom Gebäude beeindruckt, stellte aber klar: "Es beruhigt mich, dass die Zusammenlegung in Florstadt von den Wehren gewünscht wurde. Eine von oben verordnete Fusion von Einsatzabteilungen kann nicht zum Erfolg führen und würde es mit mir als Bürgermeisterin in Reichelsheim auch nicht geben." Investitionen in funktionsfähige Feuerwehrhäuser und Vergünstigungen seien wichtig.

Etwas anderes sei aber unbezahlbar: Wertschätzung und Anerkennung der ehrenamtlichen Kräfte. Darin sind sich Herget-Umsonst und Unger einig. "Ich bin immer für die Einsatzkräfte ansprechbar und bei Einsätzen, wo es notwendig ist, präsent", sagte Herbert Unger.

Herget-Umsonst wolle die Zusammenarbeit mit den Feuerwehren als enorm wichtige und ehrenvolle Aufgabe angehen.

Ihre ersten Schritte als Bürgermeisterin wären: Gespräche mit allen Führungskräften der Ortsteilwehren, das Abarbeiten der Mängellisten an den einzelnen Standorten und das gemeinsame Erarbeiten eines Feuerwehr-Förderkonzepts. Die Bürgermeisterkandidatin könnte sich eine moderierte Klausurtagung vorstellen. Außerdem würde sie sich zum Bürgermeister-Lehrgang bei der Landesfeuerwehrschule anmelden, kündigt Herget-Umsonst an.

Sie möchte die Ehrenamtlichen von Bürokratie entlasten, Bewusstsein in der Bevölkerung für die Arbeit der Feuerwehr schaffen und mehr Reichelsheimer Unternehmen dafür gewinnen, sich als Partner der Feuerwehr zu verstehen.

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