Durch die etwas lockereren Corona-Regeln in NRW ist dieses Bild am Cronenberger "Alter Bahnhof" enstanden. Mit dabei sind (v. l.): Marc Kliehm, Horst Haas, Richard Bartelt, Stefan Koch, Manfred Barfknecht, Marco Welsch, Ralf Scherrer und Steffen Scherrer. 	FOTO: PV
+
Durch die etwas lockereren Corona-Regeln in NRW ist dieses Bild am Cronenberger »Alter Bahnhof« enstanden. Mit dabei sind (v. l.): Marc Kliehm, Horst Haas, Richard Bartelt, Stefan Koch, Manfred Barfknecht, Marco Welsch, Ralf Scherrer und Steffen Scherrer. FOTO: PV

Trainingslager am Rhein

  • vonRedaktion
    schließen

Florstadt (pm). Schon lange vor Corona hatten die Radwanderfreunde Florstadt ein Trainingslager an Ruhr, Wupper und Rhein geplant. Im Mai wollten die Verantwortlichen die Fahrt wegen Corona absagen, verschieben oder stornieren. Die Hotelbetriebe in Nordrhein-Westfalen waren aber anderer Meinung: Sie würden ihre Leistung anbieten, deshalb gebe es keine kostenfreie Stornomöglichkeit.

Feste Gruppen

Der Vorstand des Vereins hat daraufhin ein Hygienekonzept und Verhaltensregeln erarbeitet. Jeder Teilnehmer musste unter anderem schriftlich erklären, dass er in den letzten 14 Tagen keinen Kontakt zu an Covid-19 erkrankten Personen hatte und sich an die Abstandsregeln hält. Beim Training solle auf Windschattenfahren verzichtet werden, und die Teilnehmer wurden in feste Zweier-Gruppen eingeteilt.

Gestartet wurde in Meschede; bei leichtem Regen und genügend Abstand zwischen den Gruppen ging es flussabwärts der Ruhr Richtung Arnsberg. Beim Mittag- und beim Abendessen waren die Sportler erstaunt über die Corona-Regeln in Nordrhein-Westfalen: Hier dürfen in Gaststätten bis zu zehn Personen an einem Tisch sitzen, worauf die Gastronomen die Florstädter auch mehrfach hinwiesen. »Wir haben dann entschieden, dass wir unser Konzept in NRW nicht umsetzen können. Somit war für uns klar, dass wir den Abstand nicht mehr einhalten können, wie auf dem Bild zu sehen.«

Nach einen guten Sportlerfrühstück radelte die Gruppe im strömenden Regel entlang der Ruhr nach Hattingen. Dort sahen sie sich die Altstadt bei einem kurzen Spaziergang an.

Am Samstag ging es bei lediglich 6 Grad und Regen über den Bahnradweg nach Wuppertal zur Nordbahntrasse. Dort angekommen, kam die Sonne durch und alle konnten den Blick auf Wuppertal genießen. Von hier fuhren die Radwanderfreunde dann die Sambatrasse über das Tigergehege des Wuppertaler Zoos nach Cronenberg hoch. Dort wurden die Florstädter von Stefan Reißberg, einem Arbeitskollegen des Vorsitzenden Marco Welsch, mit bergischen Spezialitäten erwartet.

Über die Sambatrasse radelte die Gruppe dann am Nachmittag nach Wuppertal, um dort im Hotel die Sportgeräte abzustellen und spontan eine Fahrt mit der legendären Schwebebahn zu unternehmen.

Sonntags war Düsseldorf das Ziel. Von Wuppertal fuhren die Radwanderfreunde durch das Neandertal nach Wersten an den Rhein, dem sie dann bis nach Düsseldorf folgten. Ein Besuch der Altstadt rundete den Tag ab.

Montags ging es über Umwege mit der Bahn zurück in die Wetterau, »Ab hier haben wir uns wieder an die hessischen Regeln gehalten«, schreibt Marco Welsch für den Verein.

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema

Kommentare