»Sprachrohr fürs Dorf«

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Florstadt (pm). Ortsbeiräte beschäftigen sich mit den Problemen, die direkt vor den Haustüren der Menschen liegen. Sie vertreten die Interessen der Ortsteile gegenüber der Gesamtgemeinde. »Bei den Florstädter Grünen engagieren sich in den Ortsbeiräten ortskundige Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner, die ein Sprachrohr für die Belange ihres Dorfes sind«, schreibt Gudrun Neher, Fraktionsvorsitzende im Stadtparlament, in einer Pressemitteilung.

Die Ortsbeiräte werden gemeinsam mit der Stadtverordnetenversammlung am 14. März neu gewählt. Für drei der fünf Ortsbeiräte gibt es eine Liste der Grünen. Neher sagt: »Die Kandidatinnen und Kandidaten freuen sich darauf, die Florstädter Ortsteile gerade in Zeiten des Klimawandels naturnah, lebens- und liebenswert weiterzuentwickeln.«

»Mein Projekt als Parteiunabhängiger ist es, lösungsorientiert die Interessen der Bürger zu vertreten«, begründet Stephan Mickel, auf Platz 2 der Nieder-Mockstädter Liste, sein Engagement. Nicht alle Kandidaten auf der Liste seien Parteimitglied. Dennoch unterstützten sie die zentralen Ziele der Partei. Neben Mickel kandidieren in Nieder-Mockstadt Marita Groß, Martina Best-Ebert, Axel Faber und sechs weitere Personen. Dieses Mal hoffe man, nach den 43 Prozent im Jahr 2016 eine Mehrheit im Ortsbeirat zu erzielen.

Für Nieder- und Ober-Florstadt stellt die Partei sechs Kandidatinnen und Kandidaten. Auf Platz eins steht Ina Fuy, es folgen Montgomery Wagner, Conni Kosch und Martin Schrenk. Vor fünf Jahren habe man in dem neunköpfigen Ortsbeirat nur einen Platz erzielt. Nun erwarte man »mit einem jungen, frischen Team« eine deutliche Erhöhung des Stimmanteils.

In Stammheim gab es bis 2011 sogar eine grüne Ortsvorsteherin. Heidi Bauer-Klar will daran anknüpfen und kandidiert gemeinsam mit Gerhard Salz, Ulla Müller und Philipp Lichey sowie neun weiteren Personen. Bauer-Klar sagt, sie wolle eine Ansprechpartnerin für alle sein.

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