Raupen werden bekämpft

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Florstadt (pm). Schuld ist wohl der Klimawandel: In Deutschland breitet sich der Eichenprozessionsspinner immer stärker aus. Auch in Florstadt hat sich diese Falterart, die warm-trockenes Klima bevorzugt, in den letzten Jahren stark vermehrt. Die Brennhaare der Raupen können allergisch bedingte Reaktionen bei Menschen verursachen - von Hautreizungen bis zu Augenreizungen und Atemnot.

Deshalb werden die Raupen vorbeugend bekämpft.

Im Frühjahr gebe es die Möglichkeit, die Verbreitung der Raupen einzudämmen, bevor diese die Brennhaare ausbilden, teilt die Stadt mit. Man habe eine Fachfirma mit der Ausbringung eines biologischen Bakterienpräparates beauftragt, ab Ende April Raupen des Eichenprozessionsspinners in öffentlichen Bereichen bzw. an stark frequentierten Stellen zu bekämpfen. Das Präparat wirke selektiv und lokal gegen die Larven; Auswirkungen auf andere Lebewesen seien nicht zu erwarten.

Die befallenen Bäume stehen unter anderem in der Altenstädter Straße, am Buchwaldring (Verkehrsinsel), in der Kirchweg-Allee, am/auf dem Waldfriedhof und dem Spielplatz am Kamerun sowie auf dem Waldsportplatz in Nieder-Florstadt; auf dem Spielplatz in Ober-Florstadt; beim Kindergarten im Park Staden und auf dem Spielplatz beim Bürgerhaus in Nieder-Mockstadt sowie am Sportplatz in Stammheim.

Es wird seitens der Stadt darauf hingewiesen, dass im Zuge des “Vernebelns„ der Bäume, ein leichter Film auf Scheiben und Gegenständen entstehen kann, welcher jedoch nicht personengefährdend und abwaschbar sei.

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