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Radler haben wieder freie Fahrt

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Der erneuerte Abschnitts des R4 zwischen Staden und Dauernheim ist eröffnet worden. Die L 3188 zu überqueren, ist nicht ohne Risiko.
Der erneuerte Abschnitts des R4 zwischen Staden und Dauernheim ist eröffnet worden. Die L 3188 zu überqueren, ist nicht ohne Risiko. © nol

Florstadt/Dauernheim (nol). Der erneuerte Streckenabschnitt des Niddaradwegs zwischen Staden und Dauernheim, in Höhe der Unterführung der Autobahn, ist am Donnerstag freigegeben worden.

Bürgermeister Herbert Unger konnte zur Eröffnung des 1,5 Kilometer langen Bauabschnitts zahlreiche Gäste begrüßen, unter ihnen Vertreter der politischen Gremien und des Zweckverband Regionalpark Niddaradweg sowie einige Verwaltungsmitarbeiter.

Den neuen Streckenabschnitt des R4 bezeichnete Unger als besonders attraktiv für Radwanderfreunde, zumal nach einer schwierigen Planungsphase eine praktikable Lösung für die Überquerung der L 3188 am Ortsausgang von Staden habe gefunden werden können. Eingebunden in eine herrliche Landschaft, biete dieser Stadtteil viele Besonderheiten, die zum Verweilen einladen würden. Unger wünschte sich, dass auch der vierte und letzte Bauabschnitt zwischen Nieder- und Ober-Florstadt in den kommenden Jahren realisiert werden könne.

Die bisherigen Baumaßnahmen seien sehr gut gelaufen, betonte Ekkehart Böing, der Geschäftsführer des Regionalparks Niddaroute. Seinem Bericht war zu entnehmen, dass die Baukosten für das Teilstück rund 320 000 Euro betrugen und vom Land Hessen mit 80 Prozent bezuschusst werden. Die restlichen Bau- und die Planungskosten trägt der Zweckverband, dem Bad Vilbel, Karben, Wöllstadt, Nidda, Niddatal, Ranstadt, Florstadt und der Wetteraukreis angehören.

Baukosten von 320 000 Euro

Böing erklärte, dass der bislang unbefestigte Weg nicht nur Risse und Absenkungen aufgewiesen habe, sondern die Wegränder in den Hanglagen abgängig gewesen seien. Ein Bodengutachten habe ergeben, dass die Standfestigkeit des Weges sehr unterschiedlich gewesen sei. Der Streckenabschnitt wurde jetzt in einer Breite von drei Metern errichtet und mit einer feinen Asphaltschicht überzogen.

Auf aktuelle Baumaßnahmen angesprochen, verwies Böing auf den gerade begonnenen Ausbau des 3,8 Kilometer langen Abschnitts der Niddaroute zwischen dem Assenheimer Rathaus und der Kläranlage in Nieder-Florstadt. Auch dieser Wegabschnitt genieße eine hohe Ausbaupriorität, da er teilweise nur geschottert und mit gebrochenen Betonplatten versehen sei.

In seinem Resümee sagte Böing stolz, dass seit dem Bestehen der Regionalpark Niddaroute 21 Kilometer Radweg ausgebaut und eine Brücke gebaut wurden. In den Ausbau wurden bisher vier Millionen Euro investiert, acht Erlebnispunkte errichtet und 68 Kilometer mit einer Hinweis- und Wegweisungsbeschilderung ausgestattet.

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