Pfingstweg soll inspirieren

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Florstadt (pm). »Was feiern Sie an Pfingsten? Welche Bräuche kennen Sie zu Pfingsten? Wie feiern andere Religionen das Fest? Was begeistert Sie heute?« Das sind Fragen, die auf dem Florstädter Pfingstweg zum Nachdenken anregen.

Der Weg ist ab Pfingstsonntag, 23. Mai, geöffnet und kann drei Wochen von allen Interessierten aufgesucht werden. Los geht es an der Mauer vor der evangelischen Kirche in Nieder-Florstadt, hier finden Ortsunkundige auch einen Plan, wo es langgeht.

Die nächste Station liegt am Demenzgarten im Altenheim Marie-Juchacz-Haus. Dort gibt es Informationen zu den verschiedenen Pfingstbräuchen. Weiter geht es zur jüdischen Gedenkstätte an der Schule. Monika Rhein aus dem Arbeitskreis Jüdisches Leben in Florstadt nimmt die Spaziergänger mit in die Geschichte vom Turmbau zu Babel.

Auf dem Alten Friedhof erzählt Rochsane Mentes von »BuntErLeben«, wie sie Pfingsten in der Griechisch-Orthodoxen Religion erlebt. Die letzte Station befindet sich wieder an der ev. Kirche. Dort geht es um die Pfingstgeschichte und darum, was uns heute begeistert. An allen Stationen sind Hinweistafeln angebracht mit Impulsen zum Nachdenken.

Eigentlich war der Pfingstweg als Innehalten-Angebot der ev. Frauen geplant. Durch die Pandemie wird es nun zu einem Angebot für alle, die sich zu zweit oder in einer kleinen Gruppe mit Abstand inspirieren lassen möchten.

Zur Vorbereitung auf Pfingsten bietet das Team der ev. Frauen im Dekanat Wetterau eine »Zoom«-Veranstaltung am Donnerstag, 20. Mai, um 19 Uhr an. Das Vorbereitungsteam freut sich auf Anmeldungen bis zum 18. Mai unter karola@odenweller.de

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